Der demografische Wandel bezeichnet tiefgreifende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur einer Gesellschaft. Diese betreffen vor allem das Alter, die Anzahl und die Zusammensetzung der Bevölkerung. In Deutschland – wie auch in vielen anderen Industrienationen – ist der demografische Wandel ein zentrales gesellschaftliches Thema, da er langfristige Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, Pflege und Gesundheitsversorgung hat. Um aktuelle politische und gesellschaftlic
Während die Diskussion um Teilzeit und Arbeitsanreize derzeit Politik, Medien und Öffentlichkeit beschäftigt, zeigt eine neue Pflegia-Analyse, wie ausgeprägt der Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten in der Pflege tatsächlich ist. 41,5 Prozent aller Befragten möchten weniger als 30 Stunden pro Woche arbeiten. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Frauen (43,9 %) im Vergleich zu Männern (39 %) sowie in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen und über 55-Jährigen mit jeweils 43,5 Prozent. „Die
Pflege funktioniert nur mit Menschen und viele von ihnen kommen längst nicht mehr aus Deutschland. Internationale Fachkräfte schließen Lücken, halten Stationen am Laufen und sichern Versorgung im Alltag. Doch aktuelle politische Debatten über verschärfte Abschiebungen setzen genau diese tragende Säule unter Druck. Eine aktuelle Pflegia-Analyse zeigt, dass viele Pflegekräfte aus Syrien oder Afghanistan stammen und somit dem deutschen Pflegemarkt verloren gehen könnten. Syrien, Ukraine, Türkei u
In der Pflege gibt es Anpassungen: Zum 1. Januar 2026 traten mehrere Änderungen in Kraft, die Pflegebedürftige, Angehörige und professionell Pflegende betreffen. Manche Regelungen sind längst überfällig, andere werfen neue Fragen auf – vor allem zur Finanzierung, zur praktischen Umsetzung und zu den tatsächlichen Entlastungen im Alltag. Wer pflegt oder gepflegt wird, weiß: Gesetzesänderungen klingen auf dem Papier oft besser, als sie sich später anfühlen. Genau deshalb lohnt ein genauer Blick. W
Tagelang kein Strom – mitten in einer Millionenstadt. In Berlin bedeutete der Ausfall nicht nur Dunkelheit und ausgefallenes Internet, sondern massive Einschränkungen im Alltag. Heizungen fielen aus, Ampeln funktionierten nicht mehr, die Technik versagte. Für viele Menschen war das mehr als lästig – es war beängstigend. Besonders deutlich wurde dabei, wie abhängig unser Gesundheitssystem von funktionierender Infrastruktur ist. Was passiert, wenn in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder bei p
Pflegekräfte in Deutschland priorisieren Jobsicherheit deutlich stärker als das Gehalt. Eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 101.000 Kandidat:innen zeigt: Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist für 20,9 Prozent das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl – weit vor einem guten Personalschlüssel (13,2 %), familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen (13 %) und Zeit für die Pflege (11,4 %). Eine attraktive Bezahlung landet mit nur 7,5 Prozent auf Platz 7. „Das überrascht viele Arbeitgeber", erkl
In Deutschland fehlen dringend Pflegekräfte: In Krankenhäusern, Pflegeheimen und bei der häuslichen Pflege können viele Stellen nicht besetzt werden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die Pflege brauchen. Dieses unausgewogene Verhältnis hat spürbare Folgen für Patient:innen, ihre Angehörigen und auch für die Wirtschaft – wir decken für dich Ursachen, den Ist-Zustand und mögliche Lösungen auf. Pflegenotstand: Wie konnte es so weit kommen? Der Pflegenotstand in Deutschland ist kein Pro
Wenn im Bundestag über die Zukunft der Pflege gesprochen wird, läuft das nicht automatisch hinter verschlossenen Türen ab. Bei öffentlichen Anhörungen holen sich die Abgeordneten regelmäßig Expertise von außen: Verbände, Wissenschaftler:innen, Kassen, Arbeitgeber und Betroffenenorganisationen schildern, was aus ihrer Sicht gut funktioniert – und was dringend geändert werden muss. Grundlage dafür können auch Anträge von Fraktionen sein, die politische Veränderungen fordern. Genau das ist am 3. D
Eine aktuelle Datenanalyse der Jobplattform Pflegia von 6.987 Stellenanzeigen zeigt: Der Markt zahlt bereits mehr als die für 2027 geplanten Mindestlöhne. Altenpflegefachkräfte mit unter einem Jahr Berufserfahrung verdienen im Median 21,86 Euro pro Stunde – 28 Cent mehr als der ab Juli 2027 geltende Mindestlohn von 21,58 Euro. Auch Pflegehilfskräfte liegen mit 17,43 Euro bereits über dem gesetzlichen Minimum von 16,95 Euro (ab 2027). „Die Mindestlohn-Erhöhung ist wichtig als soziale Absicherung
Die Arbeit in der Pflege ist anspruchsvoll, mit viel Verantwortung verbunden und gesellschaftlich unverzichtbar – gleichzeitig gehört sie zu den Bereichen, in denen die Löhne lange Zeit unter Druck standen. Um die Lage weiter zu entspannen, hat die Pflegekommission Empfehlungen für eine Erhöhung des Pflegemindestlohns ausgesprochen. Diese sollen in zwei Stufen bis Mitte 2027 in Kraft treten und rund fünf Prozent mehr Vergütung bringen. Wir erklären dir, was das für dich bedeutet. Wer-Wie-Wo-Wa