Du denkst wahrscheinlich nicht jeden Tag an deinen Dickdarm. Vielleicht sogar fast nie. Und doch arbeitet er ununterbrochen für dich, leise, zuverlässig und meist unbemerkt. Während dein Herz spürbar schlägt und dein Brustkorb sich mit jedem Atemzug hebt und senkt, verrichtet dein Dickdarm seine Arbeit im Hintergrund. Er kümmert sich um das, was von deiner Nahrung übrigbleibt, entzieht ihr Wasser, gewinnt wertvolle Stoffe zurück und sorgt dafür, dass dein Körper im Gleichgewicht bleibt. Kurz ges
„Pflege ist doch vor allem Helfen, ein bisschen Händchenhalten und dankbare Patient:innen, oder?“ Dieses Bild hält sich hartnäckig. Für viele Außenstehende ist der Pflegeberuf geprägt von Mitgefühl, Nähe und dem guten Gefühl, am Ende des Tages etwas Sinnvolles getan zu haben. Und ja: All das gehört dazu. Doch wer selbst in der Pflege arbeitet oder eine Ausbildung beginnt, merkt schnell, dass zwischen Erwartung und Realität oft eine spürbare Lücke ist. Erste Erwartung: Pflege ist vor allem „Hel
Du kennst das aus deiner Schicht: Patient:innen mit unregelmäßigem Puls, Herzstolpern oder plötzlichem Schwächegefühl, die dich besorgt fragen, ob das gefährlich ist. In diesem Artikel erfährst du, welche Ursachen hinter Herzrhythmusstörungen stecken, wie du sie schnell erkennst, präzise dokumentierst und die ersten Maßnahmen einleitest, inklusive Hinweise auf zugrunde liegende Herzklappenfehler. Nach diesem Artikel kannst du sicher die Ursachen und darauffolgenden Schritte in der Pflege kategor
Pflegekräfte helfen täglich Menschen – oft über ihre eigenen Grenzen hinaus. Einspringen, Zusatzaufgaben übernehmen, Wünsche erfüllen: Vieles geschieht automatisch aus Verantwortungsgefühl und Mitgefühl. Doch genau dadurch entsteht ein Problem. Viele können kaum Nein sagen, ohne sich egoistisch oder unkollegial zu fühlen. Dabei sind Grenzen kein Zeichen von Schwäche, sondern Voraussetzung für gute Pflege. Wer dauerhaft überlastet ist, gefährdet langfristig sich selbst und die Versorgungsqualität
Während Bluthochdruck zu den bekanntesten Volkskrankheiten zählt und häufig im Mittelpunkt medizinischer Vorsorge steht, wird niedriger Blutdruck (Hypotonie) oft unterschätzt. Viele Menschen betrachten ihn sogar als harmlos oder als „gute Alternative“ zum Hypertonus. Tatsächlich stimmt es, dass ein niedriger Blutdruck das Herz-Kreislauf-System langfristig weniger belastet. Dennoch kann er bei Betroffenen erhebliche Beschwerden verursachen und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Was genau
Der Internationale Frauentag am 08. März ist ein bedeutender Tag, der weit mehr als nur ein symbolischer Gedenktag ist. Er steht für Gleichberechtigung, Wertschätzung, gesellschaftliche Teilhabe und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen weltweit. Gerade in der Pflegebranche hat dieser Tag eine besondere Bedeutung. Die Pflege ist in hohem Maße von Frauen geprägt und gleichzeitig systemrelevant. Der Internationale Frauentag ist für Einrichtungen, Pflegekräfte und Arbeitgeber ein Anlass, die Arbei
Sprechen, zuhören, sich verständlich machen – für die meisten Menschen ist das selbstverständlich. Doch nicht alle können das ohne Schwierigkeiten. Millionen Menschen haben Probleme mit der Sprache, der Stimme, dem Sprechen oder dem Schlucken. Genau hier setzt die Logopädie an. Der Europäische Tag der Logopädie, der jedes Jahr am 6. März stattfindet, macht auf diese wichtige Arbeit aufmerksam. Gleichzeitig wird jedes Jahr ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt gestellt – 2026 spielt dabei auch d
Viele Menschen kennen ihren Blutdruckwert, können ihn jedoch nur schwer einordnen. Ein gemessener Wert wirkt zunächst abstrakt und sagt ohne Hintergrundwissen wenig darüber aus, ob er unauffällig, grenzwertig oder behandlungsbedürftig ist. Gerade weil der Blutdruck im Alltag schwankt, entsteht häufig Unsicherheit bei der Bewertung einzelner Messungen. Welche Werte gelten als normal? Ab wann spricht man von erhöhten Bereichen, und warum unterscheiden sich Grenzwerte je nach Alter oder Messsituat
Rund neun Millionen Menschen hierzulande sind zuckerkrank; zirka 95 Prozent davon mit der Diagnose „Typ-2-Diabetes“ – früher oft als „Altersdiabetes“ bezeichnet. Dieser Begriff ist inzwischen jedoch überholt, da mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen an dieser erst einmal meist nicht insulinpflichtigen Diabetesform erkranken, aufgrund von Übergewicht und einer ungesunden Lebensweise. In deinem Pflegealltag begegnet dir diese Diabetesform am häufigsten. Was du dazu wissen solltest – von de
In der Pflege hält sich hartnäckig ein bestimmtes Karrierebild: Wer beruflich vorankommen will, muss Pflegeleitung werden. Mehr Verantwortung, mehr Gehalt, mehr Einfluss – so zumindest die gängige Vorstellung. Doch dieses Bild greift zu kurz. Denn nicht jede Pflegefachperson möchte führen, Dienstpläne schreiben, Konflikte moderieren oder den Großteil der Arbeitszeit mit Organisation und Verwaltung verbringen. Viele Pflegekräfte lieben ihren Beruf gerade wegen der fachlichen Arbeit, der Nähe zu