Die Wahl des Wohnortes hat spürbare Auswirkungen auf die medizinische und pflegerische Versorgung. In vielen Regionen Deutschlands fehlt es zunehmend an qualifizierten Pflegefachkräften – mit direkten Folgen für Einrichtungen, Patient:innen und Angehörige. Eine Pflegia-Analyse zeigt: Gerade die größten Städte sind beim tatsächlichen Bedarf an Pflegepersonal nicht automatisch am stärksten betroffen. Eine aktuelle Auswertung von uns zeigt deutliche regionale Unterschiede beim Bedarf an Pflegefach
Wie groß sind die Chancen, in deutschen Großstädten überhaupt einen Pflegeheimplatz zu finden und was kostet er Pflegebedürftige monatlich aus eigener Tasche? Diese Fragen beschäftigen immer mehr Familien. Denn während der demografische Wandel die Nachfrage nach stationärer Pflege weiter steigen lässt, verschärfen Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Druck die Situation vieler Einrichtungen. Eine aktuelle Pflegia-Analyse zeigt, wie stark sich Angebot und Kosten von Pflegeplätzen in den 30 größt
Während die Diskussion um Teilzeit und Arbeitsanreize derzeit Politik, Medien und Öffentlichkeit beschäftigt, zeigt eine neue Pflegia-Analyse, wie ausgeprägt der Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten in der Pflege tatsächlich ist. 41,5 Prozent aller Befragten möchten weniger als 30 Stunden pro Woche arbeiten. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Frauen (43,9 %) im Vergleich zu Männern (39 %) sowie in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen und über 55-Jährigen mit jeweils 43,5 Prozent. „Die
Pflege funktioniert nur mit Menschen und viele von ihnen kommen längst nicht mehr aus Deutschland. Internationale Fachkräfte schließen Lücken, halten Stationen am Laufen und sichern Versorgung im Alltag. Doch aktuelle politische Debatten über verschärfte Abschiebungen setzen genau diese tragende Säule unter Druck. Eine aktuelle Pflegia-Analyse zeigt, dass viele Pflegekräfte aus Syrien oder Afghanistan stammen und somit dem deutschen Pflegemarkt verloren gehen könnten. Syrien, Ukraine, Türkei u
Pflegekräfte in Deutschland priorisieren Jobsicherheit deutlich stärker als das Gehalt. Eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 101.000 Kandidat:innen zeigt: Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist für 20,9 Prozent das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl – weit vor einem guten Personalschlüssel (13,2 %), familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen (13 %) und Zeit für die Pflege (11,4 %). Eine attraktive Bezahlung landet mit nur 7,5 Prozent auf Platz 7. „Das überrascht viele Arbeitgeber", erkl
Eine aktuelle Datenanalyse der Jobplattform Pflegia von 6.987 Stellenanzeigen zeigt: Der Markt zahlt bereits mehr als die für 2027 geplanten Mindestlöhne. Altenpflegefachkräfte mit unter einem Jahr Berufserfahrung verdienen im Median 21,86 Euro pro Stunde – 28 Cent mehr als der ab Juli 2027 geltende Mindestlohn von 21,58 Euro. Auch Pflegehilfskräfte liegen mit 17,43 Euro bereits über dem gesetzlichen Minimum von 16,95 Euro (ab 2027). „Die Mindestlohn-Erhöhung ist wichtig als soziale Absicherung
Die Zufriedenheit von Pflegekräften in Deutschland hängt stark vom Bundesland ab. Eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 46.000 jobsuchenden Pflegekräften zeigt erhebliche regionale Unterschiede. Während im Bundesdurchschnitt 28,2 Prozent der Pflegekräfte zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem aktuellen Arbeitgeber sind, liegt Hamburg mit 34,8 Prozent darüber. Thüringen bildet mit nur 20,5 Prozent Zufriedenheit das Schlusslicht – mehr als 7 Prozentpunkte unter dem Bundesschnitt. „Die regionalen
Die Pflege in Deutschland wird immer internationaler – insbesondere dort, wo Fachkräfte aktiv nach neuen Stellen suchen. Eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 101.000 Jobsuchenden zeigt: Ein Drittel (33,2 %) der registrierten Pflegekräfte hat keinen deutschen Pass. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Trend bei Berufseinsteiger:innen ohne Erfahrung: Mehr als jede zweite neue Pflegekraft (53,3 %) kommt aus dem Ausland. „Unsere Daten spiegeln nicht den Gesamtmarkt, sondern vor allem die Pflegek
Pflegekräfte in Deutschland unterschätzen ihre Gehaltsaussichten deutlich. Eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 101.000 Kandidat:innen zeigt: Die mediane Gehaltserwartung liegt bei 3.700 Euro brutto (bei 38 Wochenstunden), während Arbeitgeber im selben Zeitraum einen Median von 4.300 Euro brutto anbieten – eine Lücke von 600 Euro oder 14 Prozent. „Diese Gehaltslücke ist ein ernstes Problem für die Pflege", erklärt Pflegia-Gründer Felix Westphal und sagt: „Wenn Pflegekräfte ihre Marktchancen u
Der deutsche Pflegemarkt zeigt ein überraschendes Phänomen: Mehr zufriedene als unzufriedene Pflegekräfte suchen aktiv nach neuen Jobs. Das zeigt eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 101.000 jobsuchenden Pflegekräften. 32 Prozent der Jobsuchenden geben an, zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem aktuellen Arbeitgeber zu sein, während nur 29 Prozent unzufrieden sind. 39 Prozent stehen neutral zu ihrem derzeitigen Arbeitsplatz. „Das zeigt einen grundlegenden Wandel im Pflegemarkt", erklärt Pfleg