
Indra Hagenbrock
MedizinstudentinDu stehst am Bett deiner Patient:innen, die Entlassung ist für morgen geplant und noch immer fehlen der Überleitungsbogen, die Absprache mit dem ambulanten Pflegedienst und die Klärung, wer zu Hause die Medikamente übernimmt. Diese Situation kennst du aus deinem Alltag, und du bist damit nicht allein Eine sichere Entlassung beginnt nicht erst am Entlassungstag. Bereits während des stationären Aufenthalts muss geklärt werden, welche medizinische, pflegerische und soziale Versorgung Patient:innen nach dem Krankenhaus benötigen. Genau hier setzt das Entlassungsmanagement an.
Ein gut durchdachter Hygieneplan in der Pflege hilft dir, Infektionen zu vermeiden und die Sicherheit deiner Patient:innen zu erhöhen. Er zeigt dir, welche Hygienemaßnahmen im Pflegealltag wichtig sind, von der Händehygiene über die Reinigung und Desinfektion bis hin zur persönlichen Schutzausrüstung.
Der Tag der humanitären Hilfe findet jedes Jahr am 19. August statt und erinnert weltweit an die Menschen, die sich für die medizinische Versorgung und das Wohlergehen anderer einsetzen, oft unter schwierigsten und gefährlichen Bedingungen. Auch du kannst als Pflegefachkraft in humanitären Krisen eine entscheidende Rolle übernehmen: Du versorgst Verletzte und Erkrankte, begleitest Menschen in existenziellen Situationen und leistest Unterstützung dort, wo reguläre Gesundheitsstrukturen häufig nicht mehr funktionieren.
Für Menschen, die sich nicht mehr sprachlich mitteilen können, werden einfache Sinnesreize wie Berührung, Stimme oder vertraute Gerüche oft zum wichtigsten Zugang zur Welt. Hier setzt die Basale Stimulation an: ein pflegewissenschaftliches Konzept, das schwer beeinträchtigten, bewusstseinsveränderten oder wahrnehmungseingeschränkten Menschen über gezielte Sinnesangebote Orientierung, Sicherheit und Kontakt ermöglicht.
Die fachgerechte Stomaversorgung gehört zu den zentralen Aufgaben in der professionellen Pflege. Sie erfordert hygienisches Arbeiten, eine sorgfältige Beobachtung sowie eine individuell angepasste Versorgung, um Hautschäden und weitere Komplikationen zu vermeiden. Pflegekräfte tragen maßgeblich dazu bei, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Lebensqualität von Menschen mit einem Stoma zu erhalten.
Im Jahr 2022 stürzten in Deutschland 23,8 Prozent der Personen ab 65 Jahren mindestens einmal in den letzten 12 Monaten. Gleichzeitig bewegen sich viele Senior:innen verschiedenen Statistiken zu Folge deutlich zu wenig. Der Bewegungsmangel hat spürbare Folgen für Kraft, Gleichgewicht und Selbstständigkeit. Dabei muss Bewegung im Alter nicht anstrengend oder riskant sein: Sitzgymnastik bietet eine sichere und dennoch wirkungsvolle Möglichkeit, aktiv zu bleiben, ohne das Sturzrisiko zu erhöhen.
Ob bessere Arbeitsbedingungen, höhere Gehälter oder mehr Mitbestimmung im Berufsalltag, wenn du in der Pflege arbeitest, hast du dich wahrscheinlich schon gefragt, wer deine Interessen eigentlich vertritt. Ist dafür eine Gewerkschaft zuständig oder ein Berufsverband? Und warum gibt es in Deutschland scheinbar keine eigene Gewerkschaft ausschließlich für Pflegekräfte?
Die Zahl älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt kontinuierlich zu. Damit wächst auch der Bedarf an Pflegefachkräften mit gerontopsychiatrischem Fachwissen. Doch was genau macht die Arbeit in der Gerontopsychiatrie aus? Welche Aufgaben übernehmen Pflegekräfte und welche Karrierechancen bietet der Fachbereich?
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Pflegealltag schnell zur Herausforderung. Bei pflegebedürftigen Menschen kann Hitze den Kreislauf schwächen, zu Erschöpfung führen oder bestehende Erkrankungen verschlimmern, besonders unterwegs. Mit der richtigen Vorbereitung, ausreichend Flüssigkeit und gezielten Anpassungen im Tagesablauf kannst du dafür sorgen, dass Ausflüge, Arzttermine und Spaziergänge auch im Sommer sicher und angenehm bleiben.
Nach einer längeren Krankheit wieder in den Pflegeberuf zurückzukehren, ist für viele Beschäftigte eine große Herausforderung. Besonders die Wiedereingliederung in Teilzeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil sie einen schrittweisen und besser steuerbaren Wiedereinstieg ermöglicht. Der Fachkräftemangel in der Pflege, steigende Arbeitsbelastungen und eine alternde Belegschaft führen dazu, dass immer mehr Pflegekräfte nach gesundheitlichen Ausfällen nach und nach in den Berufsalltag zurückkehren. Gleichzeitig stehen Einrichtungen vor der Aufgabe, Personalengpässe zu bewältigen und Mitarbeitende langfristig im Beruf zu halten.