Stomaversorgung Pflege: Goldene Regeln für Pflegekräfte

Veröffentlicht am 06.08.2026

Eine Pfleger:in versorgt ein Stoma.

Eine gute Hygiene ist bei der Stomaversorgung sehr wichtig. Bildquelle: Canva.de

Die fachgerechte Stomaversorgung gehört zu den zentralen Aufgaben in der professionellen Pflege. Sie erfordert hygienisches Arbeiten, eine sorgfältige Beobachtung sowie eine individuell angepasste Versorgung, um Hautschäden und weitere Komplikationen zu vermeiden. Pflegekräfte tragen maßgeblich dazu bei, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Lebensqualität von Menschen mit einem Stoma zu erhalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • 🩺 Eine fachgerechte Stomaversorgung schützt vor Komplikationen: Ziel ist es, Ausscheidungen sicher aufzufangen, die peristomale Haut zu schützen und einen zuverlässigen Halt des Versorgungssystems zu gewährleisten.
  • 🧼 Hygiene und eine strukturierte Vorgehensweise sind entscheidend: Vor jedem Stomawechsel sollten alle Materialien vorbereitet, Hygienestandards eingehalten und das Stoma sowie die Haut sorgfältig beurteilt werden.
  • 🩹 Die peristomale Haut muss regelmäßig kontrolliert werden: Rötungen, Nässen, Druckstellen oder Undichtigkeiten sollten frühzeitig erkannt werden, um Hautschäden und Versorgungsprobleme zu vermeiden.
  • ⚠️ Warnzeichen am Stoma ernst nehmen: Veränderungen der Stomafarbe, starke Blutungen, ausbleibende Ausscheidungen, Schmerzen oder Formveränderungen des Stomas erfordern eine zeitnahe ärztliche oder stomatherapeutische Abklärung.
  • 🤝 Betroffene aktiv in die Versorgung einbeziehen: Eine individuelle Anleitung und die Förderung der Selbstständigkeit stärken die Sicherheit im Umgang mit dem Stoma und verbessern langfristig die Lebensqualität.
  • 📋 Pflegekräfte tragen eine Schlüsselrolle: Durch fachgerechte Stomapflege, sorgfältige Dokumentation und die enge Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Stomatherapeut:innen leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und patientenorientierten Versorgung.

In Deutschland leben schätzungsweise mehr als 150.000 Menschen mit einem Stoma. Dank moderner Versorgungssysteme und einer professionellen pflegerischen Betreuung können viele Betroffene heute ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen. Aktuelle Empfehlungen der deutschsprachigen Fachgesellschaften und internationalen Stomaexpert betonen, dass eine individuell angepasste Stomaversorgung, eine regelmäßige Beurteilung der Versorgungssituation sowie eine fachgerechte Anleitung entscheidend für den langfristigen Versorgungserfolg sind.

Anna Liebig

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Warum ist eine fachgerechte Stomaversorgung so wichtig?

Eine fachgerechte Stomaversorgung bildet die Grundlage für eine sichere und komplikationsarme Versorgung von Menschen mit einem Stoma. Ziel ist es, Ausscheidungen zuverlässig aufzufangen, die peristomale Haut zu schützen und den sicheren Halt des Versorgungssystems zu gewährleisten. Eine individuell angepasste Stomaversorgung kann dazu beitragen, Hautschäden, Undichtigkeiten und weitere Versorgungsprobleme zu vermeiden.

Neben dem eigentlichen Versorgungswechsel spielt auch die kontinuierliche Beobachtung des Stomas und der Versorgung eine wichtige Rolle. Veränderungen am Stoma, an der Haut oder an den Ausscheidungen können frühzeitig auf Versorgungsprobleme oder gesundheitliche Komplikationen hinweisen und sollten zeitnah beurteilt werden.

Pflegekräfte übernehmen dabei eine zentrale Aufgabe: Sie führen den Versorgungswechsel fachgerecht durch, erkennen Auffälligkeiten frühzeitig und tragen durch eine strukturierte Versorgung wesentlich zur Sicherheit und zum Wohlbefinden der betroffenen Person bei.

Stomaversorgung – Pflege Anleitung Schritt für Schritt

Eine sorgfältige Vorbereitung und ein strukturiertes Vorgehen sind die Grundlage für eine sichere Stomaversorgung. Vor jedem Versorgungswechsel sollten alle benötigten Materialien bereitliegen und die betroffene Person über den Ablauf informiert werden. So lassen sich Unterbrechungen vermeiden und eine hygienische sowie fachgerechte Versorgung sicherstellen.

Das benötigen Pflegekräfte

  • Neue Stomaversorgung (ein- oder zweiteilig)
  • Hautschutzplatte bzw. Basisplatte (falls erforderlich)
  • Stomabeutel
  • Weiche Kompressen oder Vlieskompressen
  • Lauwarmes Wasser zur Reinigung
  • Hautschutzprodukte nach individueller Indikation
  • Stomaschere bei individuell zuschneidbaren Hautschutzplatten
  • Einmalhandschuhe gemäß Hygienestandard
  • Entsorgungsbeutel
  • Dokumentationsmaterial

Stomawechsel – Durchführung

  1. Versorgungssystem und Material prüfen: Vor dem Anbringen sollte kontrolliert werden, ob das verwendete Material unbeschädigt ist und zur individuellen Versorgungssituation passt.
  2. Händehygiene durchführen: Führe vor Beginn eine hygienische Händedesinfektion durch und bereite alle benötigten Materialien vor.
  3. Alte Versorgung vorsichtig entfernen: Löse die Hautschutzplatte langsam und hautschonend, um Hautverletzungen zu vermeiden.
  4. Stoma und Haut reinigen: Reinige das Stoma und die umliegende Haut vorsichtig mit lauwarmem Wasser und weichen Kompressen. Auf hautreizende Reinigungsprodukte sollte in der Regel verzichtet werden.
  5. Haut sorgfältig trocknen: Die Haut muss vor dem Anbringen der neuen Versorgung vollständig trocken sein, damit die Hautschutzplatte sicher haftet.
  6. Stoma und Ausscheidung beurteilen: Kontrolliere das Stoma auf Auffälligkeiten und achte auf Menge, Farbe, Konsistenz oder Geruch der Ausscheidung. Veränderungen können auf Versorgungsprobleme oder gesundheitliche Komplikationen hinweisen.
  7. Hautschutzplatte anpassen: Schneide die Öffnung der Hautschutzplatte bei Bedarf passgenau zu, sodass die peristomale Haut bestmöglich geschützt wird.
  8. Neue Versorgung anbringen: Bringe die Hautschutzplatte faltenfrei an und befestige den Stomabeutel entsprechend den Herstellerangaben.
  9. Versorgung kontrollieren: Prüfe den sicheren Sitz der Versorgung und stelle sicher, dass keine Undichtigkeiten bestehen.
  10. Nachbereitung und Dokumentation: Entsorge das verwendete Material hygienisch und dokumentiere Auffälligkeiten oder Besonderheiten bei der Versorgung. Beziehe die betroffene Person, sofern möglich, aktiv in den Versorgungswechsel ein und erläutere die einzelnen Schritte.

Wie häufig sollte eine Stomaversorgung gewechselt werden?

Die Wechselintervalle einer Stomaversorgung richten sich nach der Stomaart, dem verwendeten Versorgungssystem sowie den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Person. Pflegekräfte sollten die empfohlenen Tragezeiten des jeweiligen Systems berücksichtigen und den Wechsel an die klinische Situation anpassen. Die folgenden Angaben dienen als allgemeine Orientierung und ersetzen nicht die individuellen Vorgaben der behandelnden Ärzt:in oder Stomatherapeut:in.

Versorgungssystem Empfohlenes Wechselintervall
Einteiliges System Meist täglich bis alle 1–2 Tage
Zweiteiliger Stomabeutel Bei Bedarf oder nach Herstellerempfehlung wechseln
Hautschutzplatte (zweiteiliges System) Meist alle 3–4 Tage bzw. nach individueller Tragedauer
Sofortiger Wechsel Bei Undichtigkeiten, gelöster Haftung, Hautreizungen oder Verschmutzung der Versorgung

Praxishinweis: Ein unnötig häufiger Wechsel kann die Haut ebenso belasten wie eine zu lange Tragedauer. Ziel ist es, die Versorgung so zu wechseln, dass eine sichere Haftung gewährleistet bleibt und die peristomale Haut möglichst geschont wird.

Hautpflege rund um das Stoma

Eine gesunde peristomale Haut ist die Voraussetzung für eine sichere Stomaversorgung. Pflegekräfte sollten die Haut bei jedem Versorgungswechsel sorgfältig beurteilen, um Hautirritationen frühzeitig zu erkennen und die Versorgung bei Bedarf anzupassen. Eine schonende Hautpflege trägt dazu bei, die Hautbarriere zu erhalten und Versorgungsproblemen vorzubeugen.

Darauf sollten Pflegekräfte bei der Hautpflege achten

  • Peristomale Haut beurteilen: Achte auf Rötungen, Nässen, Hautdefekte, Schwellungen oder Druckstellen.
  • Schonend reinigen: Reinige die Haut in der Regel mit lauwarmem Wasser und weichen Kompressen. Zusätzliche Reinigungsprodukte sind meist nicht erforderlich.
  • Aggressive Produkte vermeiden: Alkoholhaltige, stark parfümierte oder ölhaltige Produkte können die Haut reizen und die Haftung der Versorgung beeinträchtigen.
  • Haut vollständig trocknen: Vor dem Anbringen einer neuen Versorgung sollte die Haut trocken sein, um eine optimale Haftung zu gewährleisten.
  • Hautschutzprodukte gezielt einsetzen: Hautschutzfilme, -sprays oder -ringe sollten nur bei entsprechender Indikation und entsprechend den individuellen Bedürfnissen verwendet werden.
  • Versorgung individuell anpassen: Eine passgenaue Hautschutzplatte schützt die peristomale Haut vor dem Kontakt mit Ausscheidungen und trägt zu einer sicheren Versorgung bei.

Merkmale einer gesunden peristomalen Haut

  • Die Haut ist trocken und intakt.
  • Sie entspricht in Farbe und Beschaffenheit der umliegenden Bauchhaut.
  • Es bestehen keine Anzeichen von Rötungen, Nässen oder Druckstellen.
  • Die Versorgung haftet sicher und dicht.

Wann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden?

Eine ärztliche oder stomatherapeutische Abklärung ist sinnvoll, wenn anhaltende Hautreizungen, nässende oder offene Hautstellen, wiederkehrende Blutungen, starke Schmerzen oder andere auffällige Hautveränderungen auftreten. Eine frühzeitige Abklärung kann helfen, Komplikationen zu vermeiden und die Stomaversorgung bedarfsgerecht anzupassen.

Warnzeichen am Stoma: Wann besteht Handlungsbedarf?

Neben der Hautsituation sollten auch Veränderungen am Stoma selbst fachgerecht eingeschätzt werden.

Achte besonders auf:

  • Veränderungen der Stomafarbe: Ein blasses, dunkelrotes, bläuliches oder schwarzes Stoma kann auf eine Durchblutungsstörung hinweisen.
  • Starke oder anhaltende Blutungen: Blutungen sollten immer beurteilt und bei Bedarf weiter abgeklärt werden.
  • Deutliche Schwellungen oder Formveränderungen: Veränderungen wie ein ausgeprägter Vorfall (Prolaps) oder ein Zurückziehen des Stomas (Retraktion) können eine Anpassung der Versorgung erforderlich machen.
  • Ausbleibende Ausscheidung: Eine fehlende Ausscheidung in Verbindung mit Schmerzen, Übelkeit oder einem aufgeblähten Bauch kann auf eine mögliche Komplikation hinweisen.
  • Starke Schmerzen oder allgemeine Verschlechterung: Diese sollten nicht ignoriert und zeitnah medizinisch abgeklärt werden.

Wann ist Unterstützung bei der Stomaversorgung erforderlich?

Nicht alle Menschen mit einem Stoma können ihre Versorgung selbstständig durchführen. Pflegekräfte übernehmen den Stomawechsel beispielsweise in der unmittelbaren postoperativen Phase, bei eingeschränkter Mobilität, kognitiven Beeinträchtigungen, Seh- oder Greifproblemen oder wenn Betroffene aufgrund einer akuten Erkrankung vorübergehend Unterstützung benötigen.

Vor jeder Versorgung sollte eingeschätzt werden, welche Tätigkeiten die betroffene Person selbst übernehmen kann und in welchen Bereichen Unterstützung erforderlich ist. Ziel der pflegerischen Versorgung ist es, vorhandene Ressourcen zu erhalten und die Selbstständigkeit schrittweise zu fördern. Eine individuelle Anleitung und die Einbindung in den Versorgungswechsel können dazu beitragen, Sicherheit im Umgang mit dem Stoma zu entwickeln und langfristig mehr Eigenständigkeit zu erreichen.

Häufige Fehler beim Stomawechsel vermeiden

Eine sichere Stomaversorgung erfordert neben fachlichem Wissen auch eine strukturierte Arbeitsweise. Viele Versorgungsprobleme entstehen nicht durch einzelne Pflegeschritte, sondern durch kleine Fehler im Ablauf oder eine unzureichende Anpassung der Versorgung. Mit einem geschulten Blick lassen sich diese häufig vermeiden.

  • Die Stomagröße nicht regelmäßig kontrollieren: Besonders in den ersten Wochen nach der Stomaanlage kann sich die Größe des Stomas verändern. Die Hautschutzplatte sollte deshalb regelmäßig angepasst werden.
  • Ein ungeeignetes Versorgungssystem verwenden: Nicht jedes Versorgungssystem ist für jede Stomaart oder Körperform geeignet. Die Auswahl sollte immer individuell erfolgen.
  • Versorgungsprobleme zu spät erkennen: Wiederkehrende Undichtigkeiten, häufiger Beutelwechsel oder eine nachlassende Haftung können auf eine ungeeignete Versorgung hinweisen und sollten überprüft werden.
  • Auffälligkeiten nicht dokumentieren: Veränderungen am Stoma, an der peristomalen Haut oder bei der Ausscheidung sollten nachvollziehbar dokumentiert und bei Bedarf an das behandelnde Team weitergegeben werden.
  • Betroffene nicht ausreichend einbeziehen: Soweit möglich, sollten Menschen mit einem Stoma aktiv in die Versorgung eingebunden werden. Dies fördert den sicheren Umgang mit der Stomaversorgung und unterstützt die Selbstständigkeit.
  • Herstellerangaben und Expertenempfehlungen nicht berücksichtigen: Die richtige Anwendung des Versorgungssystems sowie aktuelle pflegefachliche Empfehlungen tragen wesentlich zu einer sicheren und individuellen Stomaversorgung bei.

Goldene Regeln der Stomaversorgung
Die folgenden Grundsätze unterstützen Pflegekräfte dabei, eine sichere und patientenorientierte Stomaversorgung durchzuführen:

  • Hygiene hat oberste Priorität: Arbeite stets nach den geltenden Hygienestandards.
  • Versorgung individuell anpassen: Wähle das Versorgungssystem entsprechend der Stomaart, der Körperform und den Bedürfnissen der betroffenen Person.
  • Sorgfältig beobachten: Achte bei jedem Versorgungswechsel auf Veränderungen des Stomas, der peristomalen Haut und der Ausscheidung.
  • Betroffene aktiv einbeziehen: Fördere vorhandene Ressourcen und unterstütze die Selbstständigkeit, soweit dies möglich ist.
  • Interprofessionell zusammenarbeiten: Ziehe bei komplexen Fragestellungen oder anhaltenden Versorgungsproblemen frühzeitig Ärzt:in oder Stomatherapeut:in hinzu.

Fazit

Eine fachgerechte Stomaversorgung erfordert pflegerisches Fachwissen, hygienisches Arbeiten und eine individuell angepasste Versorgung. Durch eine strukturierte Vorgehensweise, die regelmäßige Beurteilung des Stomas und der peristomalen Haut sowie die Einbindung der betroffenen Person können Pflegekräfte maßgeblich dazu beitragen, Komplikationen vorzubeugen und die Versorgung langfristig zu sichern. Eine patientenorientierte und interprofessionelle Zusammenarbeit bildet dabei die Grundlage für eine hohe Versorgungsqualität und mehr Lebensqualität der Betroffenen.

Häufig gestellte Fragen zur Stomaversorgung

Worauf sollten Pflegekräfte bei der Stomaversorgung besonders achten?

Pflegekräfte sollten auf hygienisches Arbeiten, eine passgenaue Versorgung sowie die regelmäßige Kontrolle des Stomas und der peristomalen Haut achten. Veränderungen wie Rötungen, Undichtigkeiten oder Schmerzen sollten dokumentiert und bei Bedarf weiter abgeklärt werden.

Wie häufig sollte eine Stomaversorgung gewechselt werden?

Die Wechselintervalle richten sich nach der Stomaart, dem verwendeten Versorgungssystem und den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Person. Ein Wechsel sollte spätestens erfolgen, wenn die Haftung nachlässt, Undichtigkeiten auftreten oder die Hautschutzplatte nicht mehr sicher sitzt.

Welche Anzeichen sprechen für Komplikationen bei einem Stoma?

Anhaltende Hautreizungen, nässende oder offene Hautstellen, starke Schmerzen, wiederkehrende Undichtigkeiten oder Veränderungen von Farbe und Form des Stomas können auf Komplikationen hinweisen. In diesen Fällen sollte eine ärztliche oder stomatherapeutische Beurteilung erfolgen.

Welche Aufgaben übernehmen Pflegekräfte bei der Stomaversorgung?

Pflegekräfte führen den Versorgungswechsel fachgerecht durch, beurteilen Stoma und Hautzustand und dokumentieren Auffälligkeiten. Darüber hinaus unterstützen sie Betroffene durch Anleitung und fördern deren Selbstständigkeit im Umgang mit der Stomaversorgung.

Wann sollte eine Stomatherapeut:in hinzugezogen werden?

Eine stomatherapeutische Beratung ist sinnvoll, wenn wiederholt Versorgungsprobleme auftreten oder Hautveränderungen bestehen. Auch bei der Auswahl eines geeigneten Versorgungssystems oder der Anleitung von Betroffenen kann die Zusammenarbeit mit der Stomatherapie hilfreich sein.

Medizinische und rechtliche Hinweise:

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung. Die enthaltenen Informationen sind nicht dafür geeignet, eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen bzw. abzubrechen. Bei gesundheitlichen Anliegen und zur Klärung individueller Fragen sollte stets ein qualifizierter Arzt oder eine qualifizierte Ärztin konsultiert werden. Im Falle gesundheitlicher Probleme ist es wichtig, rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Quellen

Deutsche ilco, Die Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, Die ILCO in Zahlen: Eine Übersicht; aufgerufen am 28.07.2026 von https://www.ilco.de/verband/die-ilco-in-zahlen?

FgSKW, Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V., Wofür wir stehen; aufgerufen am 28.07.2026 von https://www.fgskw.org/ueberuns/wofuerwirstehen/

Wound, Ostomy, and Continence Nurses Society™ (WOCN®), Peristomal Skin Assessment Guide for Consumers; aufgerufen am 28.07.2026 von https://psag-consumer.wocn.org/#home

PubMed, WOCN Society Clinical Guideline: Management of the Adult Patient With a Fecal or Urinary Ostomy-An Executive Summary; aufgerufen am 28.07.2026 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29300288/

Deutsche ilco, Die Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, Tipps für den Alltag mit einem Stoma; aufgerufen am 28.07.2026 von https://www.ilco.de/stoma/tipps-fuer-den-alltag

Deutsche ilco, Die Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, Hersteller von Stomaartikeln; aufgerufen am 28.07.2026 von https://www.ilco.de/infos/hersteller

FgSKW, Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V., Leitlinie der Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V. zur Stomaversorgung; aufgerufen am 28.07.2026 von https://www.fgskw.org/wp-content/uploads/FgSKW_LeitlinienStand2011.pdf

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