Was ist die koronare Herzkrankheit?
Veröffentlicht am 26.07.2026

Wird einer Erkrankung der koronaren Herzkrankgefäße (KHK) nicht erkannt, kann dies im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen. Bildquelle: Canva.de
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße. Diese Gefäße versorgen den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Sind sie verengt, bekommt das Herz vor allem bei Belastung möglicherweise nicht mehr genug Sauerstoff. Das kann sich durch Brustenge, Druckgefühl, Luftnot, Erschöpfung oder Schmerzen bemerkbar machen. In schweren Fällen kann eine koronare Herzkrankheit (KHK) zu einem Herzinfarkt führen.
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Das Wichtigste in Kürze
- ❤️ Koronare Herzkrankheit (KHK): Bei einer KHK sind die Herzkranzgefäße verengt, sodass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
- ⚠️ Typische Symptome: Brustenge, Druckgefühl, Luftnot oder Schmerzen – besonders unter körperlicher Belastung. Bei Frauen, älteren Menschen und Menschen mit Diabetes können die Beschwerden auch untypisch sein.
- 🚑 Notfall erkennen: Treten Brustschmerzen plötzlich auf, halten sie länger an oder kommen in Ruhe vor, solltest du sofort den Notruf 112 wählen. Dahinter kann ein Herzinfarkt stecken.
- 💊 Behandlung: Die Therapie besteht aus einer Kombination aus Lebensstiländerungen, Medikamenten und – wenn nötig – einer Stent- oder Bypass-Behandlung.
- 🥗 Risikofaktoren beeinflussen: Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, eine herzgesunde Ernährung sowie die Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten können das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.
- 🩺 Nicht heilbar, aber gut behandelbar: Eine KHK ist meist eine chronische Erkrankung. Mit der richtigen Behandlung und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen lässt sich das Risiko für Herzinfarkt und andere Folgeerkrankungen jedoch deutlich senken.
Meist entwickelt sich die Erkrankung über viele Jahre. Häufig entstehen Ablagerungen in den Gefäßwänden, die den Blutfluss zunehmend behindern. Deshalb bleibt eine koronare Herzkrankheit (KHK) lange unbemerkt. Gleichzeitig kannst du den Verlauf aktiv beeinflussen: durch Medikamente, regelmäßige Kontrolltermine, Bewegung, Rauchstopp, Ernährung und eine gute Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder erhöhten Cholesterinwerten.
Was ist eine koronare Herzkrankheit?
Bei einer koronare Herzkrankheit (KHK) sind die Koronararterien verengt. Sie werden auch Herzkranzgefäße genannt, weil sie wie ein Kranz um das Herz liegen. Die häufigste Ursache ist Arteriosklerose. Dabei lagern sich unter anderem Fette, Entzündungszellen, Bindegewebe und Kalk in der Gefäßwand ab. Diese Ablagerungen werden Plaques genannt.
Je stärker die Gefäße verengt sind, desto schlechter kann der Herzmuskel mit Blut versorgt werden. Das fällt besonders bei Belastung auf: Wenn du Treppen steigst, schneller gehst oder körperlich arbeitest, braucht dein Herz mehr Sauerstoff. Reicht die Durchblutung dann nicht aus, können Brustenge, Druckgefühl oder Luftnot entstehen.

Anna Liebig
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Wie entsteht eine koronare Herzkrankheit?
Eine koronare Herzkrankheit (KHK) entsteht meist durch mehrere Faktoren gleichzeitig. Manche davon kannst du beeinflussen, andere nicht. Alter und familiäre Veranlagung lassen sich zum Beispiel nicht verändern. Andere Risikofaktoren hängen stärker mit Lebensstil, Begleiterkrankungen und medizinischer Behandlung zusammen.
| Risikofaktor | Bedeutung für die koronare Herzkrankheit (KHK) |
|---|---|
| Rauchen | schädigt Gefäße und fördert Ablagerungen |
| Bluthochdruck | belastet Gefäße und Herz dauerhaft |
| erhöhte Cholesterinwerte | begünstigen Plaques in den Gefäßwänden |
| Diabetes mellitus | erhöht das Risiko für Gefäßschäden |
| starkes Übergewicht | begünstigt Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen |
| Bewegungsmangel | verschlechtert Herz-Kreislauf-Fitness und Stoffwechsel |
| familiäre Vorbelastung | kann das persönliche Risiko erhöhen |
| höheres Alter | koronare Herzkrankheit (KHK) tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf |
Koronare Herzkrankheit: Symptome erkennen
Die koronare Herzkrankheit kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Manche Menschen haben lange keine Beschwerden. Andere bemerken zunächst nur bei Belastung, dass etwas nicht stimmt. Typisch ist ein Druck-, Enge- oder Brenngefühl hinter dem Brustbein. Diese Beschwerden werden Angina pectoris genannt.
Mögliche Symptome einer koronare Herzkrankheit (KHK) sind:
- Druck, Enge oder Schmerzen in der Brust
- Brennen hinter dem Brustbein
- Luftnot bei Belastung
- Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm, Schulter, Rücken, Hals, Kiefer oder Oberbauch
- Übelkeit
- Schwindel
- Schwächegefühl
- kalter Schweiß
- Herzklopfen
- ungewöhnliche Erschöpfung
Typisch ist, dass Beschwerden bei körperlicher Belastung oder emotionalem Stress auftreten und in Ruhe wieder nachlassen. Werden die Beschwerden stärker, treten sie neu auf, kommen sie in Ruhe oder halten sie länger an, muss das dringend ärztlich abgeklärt werden. Dann kann es sich um eine instabile Angina pectoris oder einen Herzinfarkt handeln.
Gerade bei Frauen, älteren Menschen, Menschen mit Diabetes oder Herzschwäche kann eine koronare Herzkrankheit (KHK) weniger typisch verlaufen. Statt klarer Brustenge stehen dann manchmal Luftnot, Oberbauchbeschwerden, Übelkeit, Herzklopfen oder starke Erschöpfung im Vordergrund.
Wann ist eine koronare Herzkrankheit ein Notfall?
Eine koronare Herzkrankheit (KHK) kann über längere Zeit stabil verlaufen. Sie kann aber plötzlich gefährlich werden, wenn ein Herzkranzgefäß stark oder vollständig verschlossen wird. Dann droht ein Herzinfarkt.
Du solltest den Notruf 112 wählen, wenn Brustschmerzen oder Brustenge plötzlich auftreten, in Ruhe bestehen, länger als wenige Minuten anhalten oder stärker sind als sonst. Auch Luftnot, kalter Schweiß, Übelkeit, starke Schwäche oder Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm, Rücken, Kiefer, Hals oder Oberbauch sind Warnzeichen.
Wie schlimm ist eine koronare Herzkrankheit?
Wie schlimm eine koronare Herzkrankheit (KHK) ist, hängt davon ab, wie stark die Herzkranzgefäße verengt sind, welche Beschwerden auftreten, ob bereits ein Herzinfarkt stattgefunden hat und ob Begleiterkrankungen bestehen. Eine gut behandelte, stabile koronare Herzkrankheit (KHK) kann über lange Zeit kontrollierbar sein. Eine unbehandelte oder fortschreitende koronare Herzkrankheit (KHK) kann dagegen schwere Folgen haben.
Mögliche Folgeerkrankungen sind:
- Herzinfarkt
- Herzschwäche
- Herzrhythmusstörungen
- eingeschränkte körperliche Belastbarkeit
- wiederkehrende Krankenhausaufenthalte
- Angst vor Belastung oder erneuten Beschwerden
- depressive Symptome, besonders nach einem Herzinfarkt
Die Diagnose ist deshalb ernst zu nehmen. Sie bedeutet, aber nicht automatisch, dass du kaum noch belastbar bist oder auf Bewegung verzichten musst. Entscheidend ist, wie stabil die Erkrankung ist, wie gut Risikofaktoren behandelt werden und ob du Warnzeichen richtig einordnen kannst.
Wie wird eine koronare Herzkrankheit festgestellt?
Wenn der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) besteht, werden zuerst die Beschwerden eingeordnet: Wann treten sie auf? Wie fühlen sie sich an? Werden sie bei Belastung stärker? Verschwinden sie in Ruhe? Gibt es Ausstrahlung, Luftnot, Übelkeit oder Schweißausbrüche?
Je nach Situation können unterschiedliche Untersuchungen sinnvoll sein:
| Untersuchung | Zweck |
|---|---|
| Anamnese | Beschwerden, Verlauf und Risikofaktoren einordnen |
| körperliche Untersuchung | Hinweise auf Herz-, Lungen- oder Gefäßerkrankungen erkennen |
| Elektrokardigramm (EKG) | elektrische Aktivität des Herzens prüfen |
| Belastungsuntersuchungen | Durchblutungsstörungen unter Belastung erkennen |
| Echokardiografie | Herzfunktion und mögliche Folgeschäden beurteilen |
| Blutuntersuchungen | Cholesterin, Blutzucker und weitere Risikowerte prüfen |
| Koronar-Computertomografie | Herzkranzgefäße bildlich darstellen |
| Herzkatheteruntersuchung | Engstellen direkt beurteilen und bei Bedarf behandeln |
Nicht jede Untersuchung ist immer notwendig. Welche Diagnostik passt, hängt vom persönlichen Risiko, der Art der Beschwerden und der Dringlichkeit ab. Bei akuten Beschwerden steht nicht die langfristige Abklärung im Vordergrund, sondern die schnelle Notfallversorgung.
Wie behandelt man eine koronare Herzkrankheit?
Die Behandlung einer koronare Herzkrankheit (KHK) verfolgt zwei Hauptziele: Beschwerden lindern und Folgeerkrankungen verhindern. Dazu gehören Lebensstilmaßnahmen, Medikamente und manchmal Eingriffe an den Herzkranzgefäßen.
Lebensstil und Risikofaktoren
Die Basis der Behandlung ist, Risikofaktoren zu senken. Sinnvoll sind vor allem Rauchstopp, regelmäßige und angepasste Bewegung, herzgesunde Ernährung, gut eingestellter Blutdruck, gute Diabetesbehandlung, niedrigere Cholesterinwerte und regelmäßige Kontrolltermine.
Bewegung ist bei koronare Herzkrankheit (KHK) nicht grundsätzlich gefährlich. Im Gegenteil: Angepasstes Ausdauertraining kann die Belastbarkeit verbessern. Wichtig ist aber, dass deine Belastbarkeit ärztlich eingeschätzt wird und du weißt, welche Art von Belastung für dich geeignet ist.
Medikamente
Viele Menschen mit koronare Herzkrankheit (KHK) brauchen dauerhaft Medikamente. Sie sollen Beschwerden lindern, Blutgerinnseln vorbeugen, Gefäße schützen und das Risiko für Herzinfarkt oder Herzschwäche senken.
| Medikamentengruppe | Ziel |
|---|---|
| Thrombozytenhemmer, zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS) | Blutgerinnseln vorbeugen |
| Statine | Cholesterin senken und Gefäße schützen |
| Betablocker | Herzarbeit senken und Beschwerden reduzieren |
| Kalziumkanalblocker | Gefäße erweitern und Beschwerden lindern |
| Nitrate | akute Brustenge lindern |
| Blutdruckmedikamente | Herz und Gefäße entlasten |
Welche Medikamente sinnvoll sind, hängt von deiner Situation ab. Wichtig ist, Medikamente nicht eigenständig abzusetzen. Gerade Schutzmedikamente wirken oft nicht spürbar, sind aber für die langfristige Risikosenkung wichtig.
Stent oder Bypass
Wenn Medikamente nicht ausreichen oder bestimmte Engstellen vorliegen, kann ein Eingriff notwendig werden. Bei einer Herzkatheterbehandlung kann ein verengtes Gefäß mit einem Ballon erweitert und mit einem Stent stabilisiert werden. Bei mehreren oder komplexen Engstellen kann eine Bypass-Operation infrage kommen.
Ob Stent, Bypass oder eine rein medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, hängt von der Gefäßsituation, den Beschwerden, Begleiterkrankungen und dem persönlichen Risiko ab.
Ist eine koronare Herzkrankheit heilbar?
Eine koronare Herzkrankheit (KHK) gilt in der Regel nicht als heilbar, weil die zugrunde liegende Gefäßveränderung chronisch ist. Das bedeutet aber nicht, dass sie unbeeinflussbar ist. Eine gute Behandlung kann Beschwerden deutlich verbessern, das Fortschreiten bremsen und das Risiko für Herzinfarkt oder andere Folgeerkrankungen senken.
Das Ziel ist also nicht Heilung im Sinne von: Die Erkrankung verschwindet vollständig. Ziel ist Kontrolle. Dazu gehören stabile Beschwerden, gute Belastbarkeit, möglichst gut eingestellte Risikowerte und ein sicherer Umgang mit Warnzeichen.
Koronare Herzkrankheit und Lebenserwartung
Viele Betroffene fragen sich nach der Diagnose, wie sich die koronare Herzkrankheit auf die Lebenserwartung auswirkt. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die Prognose hängt unter anderem davon ab, wie ausgeprägt die Gefäßverengungen sind, ob bereits ein Herzinfarkt aufgetreten ist, wie gut Risikofaktoren eingestellt sind und ob Begleiterkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herzschwäche bestehen.
Ungünstig wirken sich vor allem fortgesetztes Rauchen, dauerhaft hoher Blutdruck, schlecht eingestellter Diabetes, hohe Low-Density-Lipoprotein-Cholesterinwerte (LDL-Cholesterin), Bewegungsmangel, Herzschwäche und unregelmäßige Medikamenteneinnahme aus. Günstig sind dagegen regelmäßige Kontrolltermine, Rauchstopp, Bewegung, gute Blutdruck- und Cholesterinwerte sowie konsequente Medikamenteneinnahme.
Reha bei koronare Herzkrankheit (KHK): Wann ist sie sinnvoll?
Eine kardiologische Rehabilitation kann nach einem Herzinfarkt, nach einer Stent-Behandlung, nach einer Bypass-Operation oder bei eingeschränkter Belastbarkeit sinnvoll sein. Dort geht es nicht nur um Bewegungstraining, sondern auch um Schulungen zu koronare Herzkrankheit (KHK), Medikamenten, Risikofaktoren, Ernährung, psychischer Belastung und die Rückkehr in den Alltag.
Der Antrag wird meist gemeinsam mit der behandelnden Praxis gestellt. Kostenträger ist je nach Situation häufig die Rentenversicherung oder die Krankenkasse.
Bei koronare Herzkrankheit (KHK) kommen kardiologische Rehakliniken infrage. Die passende Einrichtung hängt von Kostenträger, Wohnort, Begleiterkrankungen, Belastbarkeit und Reha-Ziel ab. Eine erste Orientierung bieten Reha-Verzeichnisse der Deutschen Rentenversicherung und kardiologische Reha-Informationen. Wichtig ist, dass die Einrichtung Erfahrung mit KHK, Herzinfarkt, Stent-Behandlung oder Bypass-Operation hat.
Fazit: Die koronare Herzkrankheit ist ernst, aber gut beeinflussbar
Die koronare Herzkrankheit ist eine chronische Erkrankung der Herzkranzgefäße. Sie entsteht meist durch Arteriosklerose und kann lange unbemerkt bleiben. Typische Symptome sind Brustenge, Druckgefühl, Luftnot und belastungsabhängige Beschwerden. Gefährlich wird es, wenn Beschwerden neu auftreten, in Ruhe bestehen, stärker werden oder auf einen Herzinfarkt hinweisen.
Heilbar ist eine koronare Herzkrankheit (KHK) meist nicht. Sie ist aber gut behandelbar. Entscheidend sind eine passende medikamentöse Therapie, konsequente Risikofaktor-Kontrolle, Bewegung, Rauchstopp, regelmäßige Kontrolltermine und ein sicherer Umgang mit Warnzeichen. So lässt sich das Risiko für Herzinfarkt und andere Folgeerkrankungen deutlich beeinflussen.
Die häufigsten Fragen zur koronaren Herzkrankheit
Woran merkst du eine koronare Herzkrankheit (KHK) im Alltag?
Viele bemerken eine KHK zuerst bei Belastung: Treppensteigen fällt schwerer, es entsteht Druck in der Brust oder Luftnot. Neue oder zunehmende Beschwerden solltest du ärztlich abklären lassen.
Kann eine koronare Herzkrankheit (KHK) auch ohne Symptome bestehen?
Ja. Eine KHK kann lange unbemerkt bleiben. Bei Diabetes können Schmerzen zudem schwächer wahrgenommen werden, sodass Durchblutungsstörungen oder sogar Herzinfarkte weniger typisch auffallen.
Wann solltest du bei koronarer Herzkrankheit (KHK) den Notruf wählen?
Bei plötzlicher Brustenge, Beschwerden in Ruhe, Luftnot, kaltem Schweiß, Übelkeit, Schwäche oder Ausstrahlung in Arm, Rücken, Hals, Kiefer oder Oberbauch solltest du 112 wählen. Bei Verdacht auf Herzinfarkt nicht selbst fahren und nicht abwarten.
Kannst du mit koronarer Herzkrankheit (KHK) Sport machen?
Oft ja, aber angepasst an deine Situation. Nach neuen Beschwerden, Herzinfarkt, Stent oder Bypass sollte die Belastbarkeit ärztlich eingeschätzt werden. Reha oder Herzgruppen können beim sicheren Einstieg helfen.
Verbessert ein Stent die Lebenserwartung bei koronarer Herzkrankheit (KHK) immer?
Nicht automatisch. Ein Stent kann Beschwerden lindern und bei akuten Gefäßverschlüssen lebensrettend sein. Bei stabiler KHK hängt der Nutzen davon ab, welche Gefäße betroffen sind, wie stark die Beschwerden sind und welches Risiko besteht.
Welche Rehakliniken gibt es bei koronarer Herzkrankheit?
Geeignet sind kardiologische Rehakliniken, die Erfahrung mit KHK, Herzinfarkt, Stent-Behandlung oder Bypass-Operation haben. Die konkrete Auswahl hängt von Kostenträger, Wohnort, Begleiterkrankungen, Belastbarkeit und Reha-Ziel ab.
Was kannst du selbst für deine Prognose tun?
Besonders wichtig sind Rauchstopp, Bewegung, Medikamententreue, gute Blutdruckwerte, niedrigere LDL-Cholesterinwerte, Diabeteskontrolle und regelmäßige Kontrolltermine.
Medizinische und rechtliche Hinweise
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung. Die enthaltenen Informationen sind nicht dafür geeignet, eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen bzw. abzubrechen. Bei gesundheitlichen Anliegen und zur Klärung individueller Fragen sollte stets ein qualifizierter Arzt oder eine qualifizierte Ärztin konsultiert werden. Im Falle gesundheitlicher Probleme ist es wichtig, rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Quellen:
- Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (2024). Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische koronare Herzkrankheit, Version 7 [Internet]. Berlin: 2024, abgerufen am 21. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.leitlinien.de/themen/khk
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2022). Koronare Herzkrankheit: Ursachen, Therapie [Internet]. Berlin: 2022, abgerufen am 21. Juli 2026, Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/koronare-herzkrankheit
- Deutsche Rentenversicherung (DRV) Reha-Kliniken (o. J.). Rehakliniken für Herzerkrankungen [Internet]. Berlin: o. J., abgerufen am 21. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.drv-reha.de/reha-kardiologische-erkrankungen
- Gesundheitsinformation.de / Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2021). Koronare Herzkrankheit (KHK) [Internet]. Köln: 2021, abgerufen am 21. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.gesundheitsinformation.de/koronare-herzkrankheit-khk.html
- Herzmedizin.de / Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) (o. J.). Koronare Herzkrankheit: Wie sie entsteht und behandelt wird [Internet]. Düsseldorf: o. J., abgerufen am 21. Juli 2026, Verfügbar unter: https://herzmedizin.de/fuer-patienten-und-interessierte/herzkrankheiten/khk/koronare-herzkrankheit-khk
- Herzmedizin.de / Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) (2023). So finden Sie eine kardiologische Rehaklinik [Internet]. Düsseldorf: 2023, abgerufen am 21. Juli 2026, Verfügbar unter: https://herzmedizin.de/fuer-patienten-und-interessierte/leben-mit-herzproblemen/kardiologische-reha/so-finden-sie-gute-kardiologische-rehaklinik










