Welt-Hepatitis-Tag 2026: Warum Aufklärung, Tests und Schutz so wichtig sind
Veröffentlicht am 05.08.2026

Bei einer Hepatitiserkrankung greift der Virus die Leber an. Bildquelle: Canva.de
Der Welt-Hepatitis-Tag findet jedes Jahr am 28. Juli statt. Er soll auf eine Erkrankungsgruppe aufmerksam machen, die häufig unterschätzt wird: Virushepatitis. Gemeint sind Leberentzündungen, die durch Hepatitisviren ausgelöst werden. Besonders Hepatitis B und C können chronisch verlaufen und über Jahre unbemerkt bleiben. Genau das macht sie so gefährlich.
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Das Wichtigste in Kürze
- 🦠 Der Welt-Hepatitis-Tag findet jedes Jahr am 28. Juli statt: Der internationale Aktionstag informiert über Virushepatitis, fördert die Früherkennung und setzt sich gegen Stigmatisierung von Betroffenen ein.
- 🩺 Hepatitis ist nicht gleich Hepatitis: Die Hepatitisviren A bis E unterscheiden sich hinsichtlich Übertragungsweg, Krankheitsverlauf sowie Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung. Besonders Hepatitis B und C können chronisch verlaufen und schwere Leberschäden verursachen.
- 🔍 Chronische Hepatitis bleibt häufig lange unbemerkt: Da die Erkrankung oft keine eindeutigen Beschwerden verursacht, sind Tests und Vorsorgeuntersuchungen wichtig, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und Spätfolgen zu vermeiden.
- 💉 Impfungen schützen vor Hepatitis A und B: Gegen Hepatitis B gibt es eine wirksame Schutzimpfung, die gleichzeitig vor Hepatitis D schützt. Für Hepatitis C steht derzeit keine Impfung zur Verfügung, die Infektion ist jedoch heute in den meisten Fällen heilbar.
- ✅ Früherkennung kann Leben retten: Gesetzlich Versicherte haben ab dem 35. Lebensjahr einmalig Anspruch auf ein Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Screening im Rahmen des Gesundheits-Check-ups.
- 🤝 Aufklärung baut Vorurteile ab: Hepatitis B und C werden nicht durch alltäglichen Kontakt wie Händeschütteln, Umarmen oder gemeinsames Essen übertragen. Wissen über Übertragungswege, Schutzmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten hilft, Ängste und Stigmatisierung zu reduzieren.
Das internationale Motto 2026 lautet „Hepatitis: Let’s break it down“. In Deutschland steht der Aktionstag unter dem Motto „Lass uns Klartext reden. Hepatitis? Informier dich. Werde aktiv.“ Dahinter steckt eine klare Botschaft: Hepatitis ist kein Randthema, kein Tabuthema und kein Grund für Stigmatisierung. Viele Infektionen lassen sich verhindern, früh erkennen oder gut behandeln. Dafür müssen Menschen aber wissen, wann ein Test sinnvoll ist, wie Hepatitis übertragen wird und welche Schutzmöglichkeiten es gibt.

Anna Liebig
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Was ist der Welt-Hepatitis-Tag?
Der Welt-Hepatitis-Tag ist ein internationaler Aktionstag zur Aufklärung über Virushepatitis. Er wird global von der World Hepatitis Alliance (WHA) koordiniert. In Deutschland richtet die Deutsche Leberhilfe den Aktionstag aus.
Der 28. Juli wurde gewählt, weil es der Geburtstag von Baruch Samuel Blumberg ist. Er entdeckte das Hepatitis-B-Virus und war an der Entwicklung des ersten Hepatitis-B-Impfstoffs beteiligt. Der Aktionstag verbindet deshalb zwei zentrale Themen: wissenschaftlichen Fortschritt und bessere Versorgung im Alltag.
2026 geht es besonders darum, Barrieren abzubauen. Dazu gehören fehlendes Wissen, Scham, Vorurteile, unzureichende Testangebote, verspätete Diagnosen und ein erschwerter Zugang zu Behandlung. Denn die medizinischen Möglichkeiten sind heute deutlich besser als noch vor einigen Jahrzehnten: Gegen Hepatitis A und B gibt es Impfungen, Hepatitis C ist in den meisten Fällen heilbar und chronische Hepatitis B kann wirksam kontrolliert werden.
Was bedeutet Hepatitis überhaupt?
Hepatitis bedeutet Leberentzündung. Sie kann verschiedene Ursachen haben, etwa Viren, Alkohol, bestimmte Medikamente, Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen. Am Welt-Hepatitis-Tag geht es vor allem um Virushepatitis.
Die wichtigsten Hepatitisviren werden mit den Buchstaben A bis E bezeichnet. Sie unterscheiden sich deutlich in Übertragung, Verlauf, Vorbeugung und Behandlung.
| Virus | Typischer Übertragungsweg | Kann chronisch werden? | Schutz oder Behandlung |
|---|---|---|---|
| Hepatitis A | verunreinigte Lebensmittel, Wasser, Schmierinfektion | nein | Impfung möglich |
| Hepatitis B | Blut, Sexualkontakte, Geburt, Körperflüssigkeiten | ja | Impfung möglich, chronische Verläufe behandelbar |
| Hepatitis C | vor allem Blutkontakt | ja | keine Impfung, aber meist heilbar |
| Hepatitis D | nur zusammen mit Hepatitis B möglich | ja | Schutz durch Hepatitis-B-Impfung |
| Hepatitis E | häufig Lebensmittel, vor allem unzureichend erhitztes Schweine- oder Wildfleisch | selten, vor allem bei Immunsuppression | keine Standardimpfung in Deutschland |
Warum ist Hepatitis so tückisch?
Die Leber leidet oft still. Sie hat kein Schmerzempfinden wie zum Beispiel Haut oder Muskeln. Deshalb können chronische Lebererkrankungen lange fortschreiten, ohne dass eindeutige Beschwerden auftreten.
Mögliche Symptome sind häufig unspezifisch:
- Müdigkeit
- Abgeschlagenheit
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Oberbauchbeschwerden
- Gelenk- oder Muskelschmerzen
- dunkler Urin
- heller Stuhl
- Gelbfärbung von Haut oder Augen
- Juckreiz
Gerade chronische Hepatitis B oder C wird oft nicht erkannt, weil Beschwerden fehlen oder nicht eindeutig sind. Manche Menschen erfahren erst durch einen Bluttest, eine Vorsorgeuntersuchung, eine Schwangerschaftsvorsorge, eine Blutspende oder eine Abklärung erhöhter Leberwerte von der Infektion.
Das ist problematisch, weil eine unbehandelte chronische Hepatitis die Leber über Jahre schädigen kann. Mögliche Spätfolgen sind Vernarbung der Leber, Leberzirrhose, Leberversagen und Leberkrebs.
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Wie verbreitet ist Hepatitis?
Virushepatitis ist weltweit ein großes Gesundheitsproblem. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) [O1] geht davon aus, dass 2024 weltweit 287 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis B oder C lebten. 1,3 Millionen Menschen starben demnach an den Folgen chronischer Hepatitis B und C.
Besonders relevant sind Hepatitis B und C, weil sie chronisch verlaufen können. Hepatitis B betrifft weltweit deutlich mehr Menschen als Hepatitis C. Hepatitis C ist dagegen heute in vielen Fällen heilbar, wenn die Infektion erkannt und behandelt wird.
Auch in Deutschland bleibt Hepatitis ein wichtiges Thema. Nicht nur, weil Infektionen auftreten, sondern weil unerkannte chronische Verläufe vermeidbare Spätfolgen verursachen können. Deshalb ist Früherkennung so wichtig.
Wie kannst du dich mit Hepatitis anstecken?
Die Übertragungswege hängen vom jeweiligen Hepatitisvirus ab.
Hepatitis A und E werden vor allem über den Verdauungstrakt übertragen. Das kann durch verunreinigtes Wasser, Lebensmittel oder Schmierinfektionen passieren. Bei Hepatitis E spielen in Deutschland auch Lebensmittel eine Rolle, insbesondere nicht ausreichend erhitzte Fleischprodukte.
Hepatitis B wird vor allem über Blut und Körperflüssigkeiten übertragen. Möglich ist eine Übertragung zum Beispiel bei ungeschütztem Sex, durch gemeinsam verwendete Spritzen, unsaubere Tattoo- oder Piercingbedingungen, Nadelstichverletzungen oder rund um die Geburt.
Hepatitis C wird vor allem über Blut übertragen. Ein erhöhtes Risiko besteht zum Beispiel bei gemeinsam verwendeten Spritzen, nicht sterilen Instrumenten, Nadelstichverletzungen oder bestimmten medizinischen Eingriffen unter unzureichenden Hygienebedingungen. Im Alltag ist Hepatitis C dagegen nicht leicht übertragbar.
Nicht übertragen werden Hepatitis B oder C durch Händeschütteln, Umarmen, gemeinsames Essen, Husten oder Niesen. Genau diese Unterscheidung ist wichtig, weil falsche Vorstellungen zu unnötiger Angst und Stigmatisierung führen können.
Wer sollte besonders an einen Test denken?
Ein Hepatitis-Test kann sinnvoll sein, wenn ein mögliches Risiko bestand oder Leberwerte auffällig sind. Auch ohne Beschwerden kann eine Infektion bestehen.
Ein Test sollte besonders geprüft werden bei:
- erhöhten Leberwerten
- früherem oder aktuellem intravenösem Drogenkonsum
- gemeinsam genutzten Spritzen oder Konsumutensilien
- Tattoos oder Piercings unter unklaren Hygienebedingungen
- Bluttransfusionen oder Blutprodukten aus früheren Jahren oder aus Ländern mit anderen Sicherheitsstandards
- medizinischen Eingriffen in Regionen mit unzureichenden Hygienestandards
- Sexualkontakten mit erhöhtem Infektionsrisiko
- HIV-Infektion
- Dialyse
- Herkunft aus Regionen mit höherer Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Verbreitung
- Kontakt zu einer Person mit bekannter chronischer Hepatitis B oder C
- Schwangerschaft, insbesondere mit Blick auf Hepatitis B
In Deutschland gibt es außerdem ein wichtiges Screening-Angebot: Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben einmalig Anspruch auf ein Screening auf Hepatitis B und C im Rahmen des Check-ups. Ziel ist, unerkannte Infektionen frühzeitig zu finden und Spätfolgen zu verhindern.
Welche Rolle spielen Impfungen?
Impfungen sind ein zentraler Schutz gegen bestimmte Hepatitisformen. Gegen Hepatitis A und Hepatitis B gibt es wirksame Impfstoffe. Gegen Hepatitis C gibt es bisher keine Schutzimpfung.
Die Hepatitis-B-Impfung ist besonders wichtig, weil sie nicht nur vor Hepatitis B schützt, sondern indirekt auch vor Hepatitis D. Hepatitis D kann nur auftreten, wenn gleichzeitig eine Hepatitis-B-Infektion besteht.
In Deutschland wird die Hepatitis-B-Impfung seit vielen Jahren für Kinder empfohlen. Für Erwachsene ist sie nicht generell für alle empfohlen, sondern vor allem bei erhöhtem Risiko. Dazu können zum Beispiel berufliche Risiken, bestimmte Vorerkrankungen, Sexualkontakte mit erhöhtem Infektionsrisiko oder Reisen in Regionen mit höherer Verbreitung gehören.
Die Hepatitis-A-Impfung kann ebenfalls sinnvoll sein, etwa vor Reisen in bestimmte Länder, bei beruflichem Risiko oder bei bestimmten Vorerkrankungen. Welche Impfung für dich sinnvoll ist, sollte individuell ärztlich geprüft werden.
Wie wird Hepatitis behandelt?
Die Behandlung hängt davon ab, welches Hepatitisvirus vorliegt und ob die Infektion akut oder chronisch ist.
Bei Hepatitis A gibt es keine spezifische antivirale Therapie. Meist heilt die Infektion von selbst aus. Wichtig sind Schonung, ausreichende Flüssigkeit und der Verzicht auf Alkohol sowie leberbelastende Medikamente, sofern diese nicht zwingend notwendig sind.
Bei Hepatitis B heilt eine Infektion im Erwachsenenalter häufig aus. Wird sie chronisch, kann sie mit antiviralen Medikamenten kontrolliert werden. Diese Medikamente können die Virusvermehrung unterdrücken, das Fortschreiten von Leberschäden bremsen und das Risiko für Folgeerkrankungen senken. Eine vollständige Heilung gelingt bisher nur selten.
Bei Hepatitis C haben sich die Behandlungsmöglichkeiten stark verbessert. Moderne direkt antiviral wirkende Medikamente können die Infektion in den meisten Fällen heilen. Die Therapie dauert häufig nur wenige Wochen. Entscheidend ist aber, dass die Infektion überhaupt erkannt wird.
Bei Hepatitis D ist die Behandlung schwieriger, weil das Virus nur gemeinsam mit Hepatitis B vorkommt und schwere Verläufe verursachen kann. Deshalb ist der Schutz vor Hepatitis B hier besonders wichtig.
Warum geht es beim Welt-Hepatitis-Tag auch um Stigma?
Hepatitis ist medizinisch gut erklärbar, wird gesellschaftlich aber oft falsch eingeordnet. Manche Menschen verbinden Hepatitis vorschnell mit Schuld, Drogenkonsum, Sexualität oder „ansteckender Gefahr“. Das kann dazu führen, dass Betroffene schweigen, Tests vermeiden oder sich für eine Infektion schämen.
Genau hier setzt der Welt-Hepatitis-Tag an. Aufklärung bedeutet nicht nur, medizinisches Wissen zu vermitteln. Es bedeutet auch, Vorurteile abzubauen. Eine Infektion ist kein moralisches Urteil. Entscheidend ist, dass Menschen Zugang zu Tests, Beratung, Impfung und Behandlung bekommen.
Eine offene Sprache hilft dabei. Wer weiß, dass Hepatitis B und C nicht durch alltäglichen Kontakt wie Umarmen, gemeinsames Essen oder Händeschütteln übertragen werden, begegnet Betroffenen weniger ängstlich. Wer weiß, dass Hepatitis C meist heilbar ist, schiebt einen Test vielleicht nicht länger auf.
Was kannst du selbst tun?
Der Welt-Hepatitis-Tag soll nicht nur informieren, sondern zum Handeln motivieren. Für dich heißt das nicht, in Panik zu geraten. Es heißt, Risiken realistisch einzuschätzen und sinnvolle Schutzmöglichkeiten zu nutzen.
Praktische Schritte sind:
- Impfstatus prüfen lassen
- Hepatitis-A- oder Hepatitis-B-Impfung bei Bedarf nachholen
- Check-up-Angebot ab 35 nutzen
- erhöhte Leberwerte abklären lassen
- bei möglichem Risiko gezielt auf Hepatitis B und C testen lassen
- beim Sex Kondome nutzen, wenn ein Infektionsrisiko besteht
- Spritzen, Nadeln, Rasierer oder Zahnbürsten nicht teilen
- Tattoos und Piercings nur unter hygienisch sicheren Bedingungen durchführen lassen
- vor Reisen Impf- und Infektionsrisiken prüfen
- bei bekannter Infektion regelmäßige Kontrollen wahrnehmen
Fazit: Der Welt-Hepatitis-Tag macht eine stille Gefahr sichtbar
Der Welt-Hepatitis-Tag erinnert daran, dass Virushepatitis vermeidbar, erkennbar und oft gut behandelbar ist. Besonders Hepatitis B und C können lange unbemerkt bleiben und die Leber schädigen, bevor deutliche Beschwerden auftreten. Deshalb sind Aufklärung, Impfungen, Tests und frühzeitige Behandlung so wichtig.
Das Motto 2026 bringt es gut auf den Punkt: Es geht darum, Hepatitis verständlich zu machen, Vorurteile abzubauen und Barrieren zu Versorgung und Behandlung zu senken. Wenn du deinen Impfstatus kennst, Risiken realistisch einschätzt und bei Bedarf einen Test machst, kannst du viel für deine eigene Gesundheit tun.
Die häufigsten Fragen zum Welt-Hepatitis-Tag
Wann ist Welt-Hepatitis-Tag?
Der Welt-Hepatitis-Tag findet jedes Jahr am 28. Juli statt. Er soll weltweit auf Virushepatitis aufmerksam machen und dazu beitragen, Infektionen früher zu erkennen, besser zu behandeln und Stigmatisierung abzubauen.
Warum ist der Aktionstag wichtig?
Viele Hepatitisinfektionen bleiben lange unbemerkt. Gerade chronische Hepatitis B und C können über Jahre die Leber schädigen. Der Aktionstag erinnert daran, dass Tests, Impfungen und Behandlungen schwere Spätfolgen verhindern können.
Welche Hepatitisform ist besonders gefährlich?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Hepatitis B, C und D sind besonders relevant, weil sie chronisch werden und zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen können. Hepatitis A wird nicht chronisch, kann aber akut schwer verlaufen, besonders bei Erwachsenen oder bestehenden Lebererkrankungen.
Gibt es eine Impfung gegen Hepatitis?
Ja, gegen Hepatitis A und B gibt es Impfungen. Die Hepatitis-B-Impfung schützt zugleich vor Hepatitis D, weil Hepatitis D nur zusammen mit Hepatitis B auftreten kann. Gegen Hepatitis C gibt es bisher keine Impfung.
Kann Hepatitis C geheilt werden?
Ja, Hepatitis C ist heute in den meisten Fällen heilbar. Moderne direkt antiviral wirkende Medikamente können das Virus meist innerhalb weniger Wochen beseitigen. Voraussetzung ist, dass die Infektion erkannt wird.
Solltest du dich auch ohne Beschwerden testen lassen?
Ein Test kann sinnvoll sein, wenn Risikofaktoren bestehen oder Leberwerte auffällig sind. Zusätzlich gibt es in Deutschland für gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren einmalig ein Screening auf Hepatitis B und C im Rahmen des Check-ups.
Ist Hepatitis im Alltag leicht übertragbar?
Hepatitis B und C werden nicht durch Händeschütteln, Umarmen, gemeinsames Essen, Husten oder Niesen übertragen. Je nach Virus spielen Blutkontakt, Sexualkontakte, Geburt, verunreinigte Lebensmittel oder unzureichende Hygiene eine Rolle.
Was bedeutet das Motto 2026?
Was bedeutet das Motto 2026?
Das internationale Motto „Hepatitis: Let’s break it down“ ruft dazu auf, Barrieren abzubauen: zu wenig Wissen, Stigma, verspätete Diagnosen und ungleichen Zugang zu Behandlung. In Deutschland wird das mit „Lass uns Klartext reden. Hepatitis? Informier dich. Werde aktiv.“ aufgegriffen.
Medizinische und rechtliche Hinweise
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung. Die enthaltenen Informationen sind nicht dafür geeignet, eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen bzw. abzubrechen. Bei gesundheitlichen Anliegen und zur Klärung individueller Fragen sollte stets ein qualifizierter Arzt oder eine qualifizierte Ärztin konsultiert werden. Im Falle gesundheitlicher Probleme ist es wichtig, rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Quellen:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2026). Hepatitis-B-Impfung bei Erwachsenen [Internet]. Köln: 2026, abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.infektionsschutz.de/impfen/fuer-erwachsene/hepatitis-b-impfung-bei-erwachsenen/
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Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (o. J.). Hepatitis B: Ansteckung, Folgen, Vorbeugung [Internet]. Berlin: o. J., abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/hepatitis-b
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (o. J.). Hepatitis C: Ansteckung und Krankheitsfolgen [Internet]. Berlin: o. J., abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/hepatitis-c
Deutsche Leberhilfe e. V. (2026). Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli 2026 [Internet]. Köln: 2026, abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.welthepatitistag.info/
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) (o. J.). Check-up: Gesundheitsuntersuchung für Erwachsene [Internet]. Berlin: o. J., abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.kbv.de/praxis/patientenversorgung/praevention/check-up
Robert Koch-Institut (RKI) (2026). Ständige Impfkommission: Impfkalender 2026 [Internet]. Berlin: 2026, abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Staendige-Impfkommission/Empfehlungen-der-STIKO/Empfehlungen/Impfkalender.pdf
World Health Organization (WHO) (2026). World Hepatitis Day 2026 [Internet]. Geneva: 2026, abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.who.int/campaigns/world-hepatitis-day/2026
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World Health Organization (WHO) (2026). Hepatitis C [Internet]. Geneva: 2026, abgerufen am 30. Juli 2026, Verfügbar unter: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/hepatitis-c










