Gefäßassistent:in – Gehalt

Veröffentlicht am 27.11.2025

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Ausbildungsgehaltkein Gehalt
Einstiegsgehaltca. 3.000 bis 3.300 Euro
Durchschnittsgehaltca. 3.300 bis 3.800 Euro

Der Beruf Gefäßassistent:in ist eine medizinische Zusatzqualifikation, die vor allem von Pflegefachkräften, Medizinischen Fachangestellten oder anderen Menschen mit Gesundheitsberufen erworben wird. Du unterstützt Ärzt:innen bei der Untersuchung und Behandlung von Patient:innen mit Gefäßerkrankungen, also zum Beispiel bei Problemen mit den Arterien oder Venen. Das Gehalt in diesem Beruf kann stark variieren. Es hängt davon ab, wo du arbeitest, wie viel Berufserfahrung du mitbringst und nach welchem Tarifvertrag du bezahlt wirst. Auch die Region und der Umfang deiner Stelle (also ob du in Vollzeit oder Teilzeit arbeitest) spielen eine Rolle.

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Bruttogehalt als Gefäßassistent:in

Durchschnittliches Gehalt als Gefäßassistent:in

Als Gefäßassistent:in kannst du in Vollzeit typischerweise mit 3.000 € bis 4.200 € brutto pro Monat rechnen. Diese Spanne erklärt sich vor allem dadurch, wo du arbeitest (zum Beispiel Krankenhaus vs. Praxis) und wie viel Verantwortung du trägst (beispielsweise Organisation der Gefäßsprechstunde, selbstständige Diagnostikschritte im Rahmen der Delegation).

  • Unteres Ende (ca. 3.000 € bis 3.300 €): eher bei Einstiegsstellen, kleineren Praxen, Regionen mit niedrigerem Lohnniveau.
  • Mitte (ca. 3.300 € bis 3.800 €): häufige Vollzeitgehälter in Kliniken und größeren MVZ.
  • Oberes Ende (ca. 3.800 € bis 4.200 €): mit mehr Jahren Berufserfahrung, größerem Verantwortungsbereich oder tarifgebundenen Häusern mit guter Stufe.

Als Jahresbrutto entspricht das grob 36.000 € bis 50.400 € (12 Monatsgehälter ohne Sonderzahlungen).

Einstiegsgehalt als Gefäßassistent:in

Direkt nach der Weiterbildung verdienst du ca. 3.000 € bis 3.400 € brutto/Monat, also 36.000 € bis 40.800 € brutto/Jahr. Du übernimmst hier typische Assistenz- und Organisationsaufgaben, führst Standardschritte nach Vorgabe durch und arbeitest dich in Geräte/Prozesse ein.

Anna Liebig

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Gehalt als Gefäßassistent:in mit Berufserfahrung

Stehst du bereits einige Jahre im Beruf, kannst du mit ca. 3.800 € bis 4.200 € brutto/Monat (45.600 € bis 50.400 € brutto/Jahr) rechnen. Dabei übernimmst du häufig zusätzliche Aufgaben und kannst zum Beispiel strukturierte Gefäßsprechstunden mitorganisieren und diagnostische Abläufe koordinieren oder die Anleitung neuer Kolleg:innen sowie die Qualitätssicherung im Bereich Gefäßdiagnostik übernehmen.

Vollzeit vs. Teilzeit: Was heißt das für das Gehalt?

Dein Monatsgehalt skaliert in der Regel proportional zu deinem Beschäftigungsumfang:

  • 100 % (Vollzeit, etwa 38,5 bis 40 Std./Woche) – Beispiel: 3.600 € brutto/Monat → 43.200 € brutto/Jahr.
  • 75 % (ca. 30 Std./Woche) – bei 3.600 € Vollzeitbasis: 2.700 € brutto/Monat → 32.400 € brutto/Jahr.
  • 50 % (ca. 20 Std./Woche) – bei 3.600 € Vollzeitbasis: 1.800 € brutto/Monat → 21.600 € brutto/Jahr.

In anderen Worten: Die Höhe deines Gehalts in Teilzeit orientiert sich in der Regel daran, was du in Vollzeit verdienen würdest. Hast du eine 50 %-Stelle, verdienst du 50 % des Vollzeitgehalts, hast du eine 75 %-Stelle, verdienst du 75 % und so weiter.

Beispielhafte Monats- und Jahresgehälter

Die folgenden Beispiele sollen dir ein Gefühl geben, wie sich Erfahrung und Beschäftigungsumfang auswirken. Die Zahlen sind dabei lediglich Beispiele und können je nach Einzelfall variieren.

Beschreibung Brutto/Monat Brutto/Jahr
Einstieg in Praxis/MVZ, 100 % 3.100 € 37.200 €
Einstieg in Klinik, 100 %, gelegentliche Zulagen 3.300 € (+ ggf. Zulagen) 39.600 € (+ ggf.)
2–4 Jahre Erfahrung in Klinik, 100 % 3.800 € 45.600 €
5+ Jahre Erfahrung im Zentrum, 100 %, erweiterte Aufgaben 4.100 € 49.200 €
Erfahren, 75 % Teilzeit (Basis 3.800 €) 2.850 € 34.200 €
Erfahren, 50 % Teilzeit (Basis 3.800 €) 1.900 € 22.800 €

Einflussfaktoren auf das Gehalt als Gefäßassistent:in

Warum verdienen manche Gefäßassistent:innen 3.000 € und andere über 4.000 € im Monat? Das liegt daran, dass dein Einkommen von mehreren Einflussfaktoren abhängt; vor allem von Arbeitgeber, Region, Erfahrung und Beschäftigungsumfang.

Arbeitgeber: öffentlicher Dienst, kirchliche Träger oder private Praxen

Der wichtigste Faktor ist, bei wem du angestellt bist. Gefäßassistent:innen arbeiten entweder

  • in Krankenhäusern oder Kliniken (meist öffentlicher Dienst),
  • bei kirchlichen Trägern wie Caritas oder Diakonie
  • oder in privaten Arztpraxen oder Gefäßzentren.

Diese drei Bereiche zahlen unterschiedlich, weil sie sich an verschiedene Vertrags- und Tarifsysteme halten.

Arbeitgebertyp Bezahlung Erklärung
Öffentlicher Dienst (TVöD-P) meist 3.200 € – 4.200 € brutto Hier gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (Pflege). Er schreibt genau vor, welche Gehaltsstufen du bekommst. Mit Berufsjahren steigt dein Lohn automatisch.
Kirchliche Träger (AVR-Caritas/Diakonie) etwa 3.000 € – 4.000 € brutto Kirchliche Einrichtungen haben eigene Tarife, die sich stark am TVöD orientieren. Unterschiede gibt es meist nur bei Zulagen und Stufen.
Private Praxen und Gefäßzentren 2.800 € – 3.800 € brutto Hier wird dein Gehalt individuell verhandelt. Größere Praxen zahlen oft besser, kleinere eher weniger. Es gibt keinen festen Tarifvertrag.

Wenn du Wert auf ein stabiles Einkommen und automatische Gehaltssteigerungen legst, bist du im öffentlichen Dienst meist besser aufgehoben. In Praxen kann es dagegen etwas flexibler, aber oft auch niedriger bezahlt sein.

Region: Unterschiede zwischen Nord, Süd, Ost und West

Auch wo du arbeitest, spielt eine große Rolle.

In Deutschland gibt es teils deutliche regionale Lohnunterschiede:

  • Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg): Hier liegen die Gehälter oft am oberen Ende, also rund 3.800 € bis 4.200 € brutto.
  • Westdeutschland (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz): Durchschnittlich 3.400 € bis 3.800 € brutto.
  • Ostdeutschland (Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern): Hier liegen die Gehälter häufig etwas niedriger, etwa 3.000 € bis 3.400 € brutto.

Diese Unterschiede hängen mit der regionalen Wirtschaftskraft, den Lebenshaltungskosten und Tarifstrukturen zusammen. Mit steigender Erfahrung gleichen sich die Gehälter aber oft etwas an.

Berufserfahrung und Verantwortung

Wie in vielen medizinischen Berufen gilt: Je mehr Erfahrung, desto höher das Gehalt. In tariflich geregelten Einrichtungen steigst du mit zunehmenden Jahren automatisch in höhere Entgeltstufen auf. Das kann über die Zeit mehrere Hundert Euro brutto pro Monat ausmachen. Je mehr Verantwortung du außerdem übernimmst (etwa die Leitung einer Gefäßsprechstunde oder die Einarbeitung neuer Kolleg:innen), desto eher wirst du höher eingestuft oder bekommst eine Zulage.

Gehalt als Gefäßassistent:in im öffentlichen Dienst

Viele Gefäßassistent:innen arbeiten in Krankenhäusern oder Kliniken, die an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-P) gebunden sind. Das ist besonders interessant, weil du hier ein fest geregeltes und transparentes Gehaltssystem hast. Es gibt also keine individuellen Gehaltsverhandlungen, denn dein Lohn richtet sich nach festen Tabellenwerten.

Was ist der TVöD-P überhaupt?

Der TVöD-P steht für Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst im Pflegebereich. Er regelt deutschlandweit:

- die Grundgehälter (nach Entgeltgruppen),
- die Erfahrungsstufen (je nach Berufsjahren)
- und zusätzliche Leistungen wie Zulagen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Schichtzulagen oder Zuschläge für Wochenenddienste.

Das bedeutet: Wenn du bei einem städtischen Krankenhaus, einem kommunalen Klinikum oder einer öffentlichen Einrichtung arbeitest, bekommst du automatisch das Gehalt, das im Tarifvertrag festgelegt ist.

Eingruppierung von Gefäßassistent:innen in den TVöD-P

Gefäßassistent:innen sind ausgebildete Pflegefachkräfte oder Medizinische Fachangestellte, die eine Zusatzqualifikation absolviert haben. In der Regel wirst du im TVöD-P in den Pflege-Entgeltgruppen P6 bis P8 eingestuft, abhängig davon, welche Aufgaben du übernimmst und welche Verantwortung du trägst:

  • P6: typischer Einstieg nach der Weiterbildung, wenn du überwiegend assistierende Tätigkeiten übernimmst.
  • P7: bei anspruchsvolleren Aufgaben, etwa selbstständiger Durchführung bestimmter Messungen oder Organisation einer Gefäßsprechstunde.
  • P8: bei höherer Verantwortung, beispielsweise Koordination, Einarbeitung anderer Fachkräfte oder Mitarbeit in Qualitätsprojekten.

Stufen und Berufserfahrung

Innerhalb jeder Entgeltgruppe gibt es Stufen 1 bis 6, die deine Berufserfahrung widerspiegeln. Je länger du im Beruf bist, desto höher steigst du automatisch und verdienst mehr.

Beispiel für den Aufstieg:

  • Stufe 1: Einstieg direkt nach der Weiterbildung
  • Stufe 2: nach 1 Jahr
  • Stufe 3: nach 3 Jahren
  • Stufe 4: nach 6 Jahren
  • Stufe 5: nach 10 Jahren
  • Stufe 6: nach 15 Jahren

So entwickelt sich dein Gehalt über die Jahre kontinuierlich weiter. Im öffentlichen Dienst verdienst du als Gefäßassistent:in zuverlässig, planbar und meist am oberen Ende der Gehaltsspanne. Mit steigender Erfahrung kann dein Bruttogehalt von rund 3.200 € bis über 4.400 € im Monat wachsen.

Gehalt als Gefäßassistent:in bei kirchlichen Trägern

Kirchliche Einrichtungen orientieren sich meist an eigenen Tarifverträgen, den sogenannten AVR (Arbeitsvertragsrichtlinien). Sie sind inhaltlich stark an den TVöD angelehnt.

Beispiele:

  • AVR Caritas (Anlehnung an TVöD-P): Entgeltgruppen P6 bis P8, ähnlich wie im öffentlichen Dienst. Gehälter liegen meist zwischen 3.100 € und 4.100 € brutto pro Monat.
  • AVR Diakonie (DW.EKD): Ebenfalls ähnliche Struktur, aber leicht unterschiedliche Stufenzeiten und Zuschläge.

Vorteile bei kirchlichen Trägern:

  • Planbare Bezahlung: Feste Tabellen wie beim TVöD.
  • Zulagen und Sonderzahlungen: Weihnachtsgeld, teilweise Urlaubsgeld oder Leistungsprämien.
  • Soziale Sicherheit: Oft gute Altersvorsorge (zum Beispiel Zusatzrente über die kirchliche Versorgungskasse).

Gehalt als Gefäßassistent:in bei privaten Arbeitgebern

Ganz anders sieht es bei privaten Arbeitgebern aus. Hier gibt es keine Tarifbindung, das heißt: Dein Gehalt wird individuell ausgehandelt. Daher kann es stärker schwanken, und zwar sowohl nach unten als auch nach oben. Die typische Gehaltsspanne liegt hier bei 2.800 € bis 3.800 € brutto im Monat (Vollzeit).

Wovon hängt das Gehalt ab?

  • Größe der Praxis: Große Gefäßzentren oder Praxen mit mehreren Ärzt:innen zahlen meist besser als kleine Einzelpraxen.
  • Bundesland und Lage: In Süd- und Westdeutschland sind die Löhne meist höher.
  • Aufgabenbereich: Wenn du eigenständig Sprechstunden mitorganisierst, Geräteverantwortung übernimmst oder Patientenberatung durchführst, kannst du besser verhandeln.
  • Erfahrung und Zusatzqualifikationen: Mit Spezialisierungen wie Wundmanagement oder Ultraschall-Assistenz kannst du einen Zuschlag aushandeln.

Vorteile in privaten Einrichtungen:

  • Mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und individueller Bezahlung.
  • Häufig keine Schicht- oder Wochenendarbeit, also geregelte Tageszeiten.
  • Möglichkeit, durch Eigeninitiative (etwa bei Praxisorganisation) höhere Gehälter zu verhandeln.

Nachteile:

  • Kein automatischer Stufenanstieg wie im TVöD.
  • Oft weniger Zusatzleistungen (also zum Beispiel kein Weihnachtsgeld oder betriebliche Altersvorsorge).
  • Unsicherheit bei Lohnerhöhungen, denn sie hängen von der Praxisleitung ab.

Vergleich: Öffentlicher, kirchlicher und privater Arbeitgeber

Arbeitgebertyp Tarifbindung Monatliches Bruttogehalt (ca.) Zusatzleistungen Aufstiegsmöglichkeiten
Öffentlicher Dienst (TVöD-P) Ja 3.200 € – 4.400 € Weihnachtsgeld, Zulagen, Altersvorsorge Automatische Stufensteigerung
Kirchliche Träger (AVR) Ja 3.100 € – 4.100 € Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Zusatzrente Ähnlich wie TVöD
Private Praxen/Zentren Nein 2.800 € – 3.800 € Individuell (teils keine) Abhängig von Verhandlung und Verantwortung

Nettogehalt als Gefäßassistent:in

Das Bruttogehalt klingt immer beeindruckend, aber entscheidend ist, was am Ende tatsächlich auf deinem Konto landet. Bevor du dein Geld bekommst, werden automatisch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Was nach allen Abzügen übrig bleibt, nennt man Netto.

Einfach gesagt

Brutto = das, was du laut Arbeitsvertrag verdienst
Netto = das, was du tatsächlich ausgezahlt bekommst

Das Nettogehalt ist also das Geld, das du tatsächlich jeden Monat zur Verfügung hast, um Miete, Einkäufe, Freizeit und Ersparnisse zu bezahlen.

Welche Abzüge fallen an?

In Deutschland werden vom Bruttogehalt automatisch folgende Beiträge abgezogen:

Art des Abzugs Erklärung Typischer Anteil am Gehalt
Lohnsteuer Anteil deines Einkommens, den du an den Staat zahlst. Wie viel, hängt von deinem Gehalt und deiner Steuerklasse ab. ca. 10–25 %
Solidaritätszuschlag Kleiner Zusatzbetrag auf die Lohnsteuer. Viele zahlen ihn gar nicht mehr, weil er für niedrigere Einkommen entfällt. 0–1 %
Kirchensteuer Nur, wenn du Mitglied einer Kirche bist. Wird als kleiner Prozentsatz der Lohnsteuer berechnet. ca. 8–9 % der Lohnsteuer
Rentenversicherung Beitrag für deine spätere Rente. 9,3 %
Krankenversicherung Anteil für ärztliche Behandlungen, Krankenhaus, Medikamente etc. ca. 8,1 %
Pflegeversicherung Falls du im Alter oder durch Krankheit pflegebedürftig wirst. ca. 1,7–2,3 %
Arbeitslosenversicherung Finanzieller Schutz, falls du arbeitslos wirst. 1,3 %

Je nach Einkommen, Steuerklasse und Krankenkasse werden so etwa 35 bis 45 % vom Bruttogehalt abgezogen.

Welche Steuerklassen gibt es?

Wie viel Einkommenssteuer du genau zahlst, hängt von deiner Steuerklasse ab. Und deine Steuerklasse hängt wiederum von deinem Familienstand und deiner persönlichen Situation ab:

Steuerklasse Für wen? Bedeutung für das Nettogehalt
I Ledige, getrennt Lebende, Geschiedene Standardklasse, mittlere Abzüge
II Alleinerziehende Etwas weniger Steuern (Entlastungsbetrag)
III Verheiratete (wenn Partner wenig oder kein Einkommen hat) Geringe Abzüge, hohes Netto
IV Verheiratete (beide verdienen ähnlich viel) Abzüge wie Steuerklasse I
V Verheiratete (wenn Partner Steuerklasse III hat) Höchste Abzüge, geringes Netto
VI Zweit- oder Nebenjob Sehr hohe Abzüge, nur für Nebentätigkeiten

Beispiel: Eine ledige Gefäßassistent:in mit Steuerklasse I zahlt etwa 38 % Abzüge, während eine verheiratete Person mit Steuerklasse III nur etwa 30 % abführt.

Beispiele für das Nettogehalt als Gefäßassistent:in

Die folgenden Werte sind gerundet und sollen dir ein praxisnahes Gefühl dafür geben, was dir netto wirklich bleibt.

Bruttogehalt Steuerklasse I: Ledig, keine Kinder Steuerklasse II: Alleinerziehend Steuerklasse III: Verheiratet, Partner ohne Einkommen Steuerklasse IV: Verheiratet, beide verdienen ähnlich Steuerklasse V: Verheiratet, Partner in Klasse III Steuerklasse VI: Zweitjob
3.000 € ca. 2.030 € ca. 2.100 € ca. 2.260 € ca. 2.030 € ca. 1.820 € ca. 1.620 €
3.200 € ca. 2.160 € ca. 2.230 € ca. 2.400 € ca. 2.160 € ca. 1.940 € ca. 1.710 €
3.400 € ca. 2.280 € ca. 2.350 € ca. 2.530 € ca. 2.280 € ca. 2.050 € ca. 1.810 €
3.600 € ca. 2.420 € ca. 2.490 € ca. 2.670 € ca. 2.420 € ca. 2.160 € ca. 1.910 €
3.800 € ca. 2.540 € ca. 2.610 € ca. 2.780 € ca. 2.540 € ca. 2.260 € ca. 2.000 €
4.000 € ca. 2.660 € ca. 2.730 € ca. 2.890 € ca. 2.660 € ca. 2.360 € ca. 2.080 €
4.200 € ca. 2.770 € ca. 2.840 € ca. 3.010 € ca. 2.770 € ca. 2.460 € ca. 2.160 €

Du siehst: Die Unterschiede können je nach Steuerklasse bis zu 400 € netto pro Monat ausmachen!

Fazit zum Gehalt als Gefäßassistent:in

Der Beruf als Gefäßassistent:in verbindet medizinisches Fachwissen mit echter Patientennähe – und genau das macht ihn so besonders. Du arbeitest in einem Bereich, in dem Präzision, Empathie und Verantwortung täglich gefragt sind. Gleichzeitig kannst du dich darauf verlassen, ein verlässliches und faires Gehalt zu erhalten, das mit deiner Erfahrung wächst und deine Qualifikation anerkennt.

Zwar unterscheiden sich die Verdienstmöglichkeiten je nach Arbeitgeber, Region und Berufserfahrung, doch insgesamt gehört die Gefäßassistenz zu den besser vergüteten Spezialisierungen im Gesundheitswesen. Besonders im öffentlichen Dienst profitierst du von klaren Tarifstrukturen, regelmäßigen Gehaltssteigerungen und einer sicheren Anstellung. All das sind Faktoren, die langfristig für finanzielle Stabilität sorgen.

Aber der Beruf lohnt sich nicht nur wegen des Gehalts. Er bietet dir die Möglichkeit, medizinisch anspruchsvoll zu arbeiten, Menschen mit Gefäßerkrankungen spürbar zu helfen und gleichzeitig deine eigenen Fähigkeiten ständig zu erweitern. Ob in der Klinik, im Gefäßzentrum oder in einer spezialisierten Praxis: Als Gefäßassistent:in bist du Teil eines Teams, das die Lebensqualität seiner Patient:innen nachhaltig verbessert. Wenn du also eine Aufgabe suchst, die medizinische Kompetenz mit Sinn und Verantwortung verbindet und dich auch finanziell gut absichert, dann ist dieser Beruf eine ausgezeichnete Wahl.

Häufige Fragen zur Gefäßassistenz

Was macht ein:e Gefäßassistent:in?

Gefäßassistent:innen arbeiten eng mit Ärzt:innen aus der Gefäßchirurgie oder Angiologie zusammen. Sie unterstützen bei Untersuchungen, Diagnostik und Behandlung von Patient:innen mit Durchblutungsstörungen, zum Beispiel bei Krampfadern, arteriellen Verschlüssen oder Diabetischem Fußsyndrom. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Vorbereitung und Nachsorge von Untersuchungen, die Assistenz bei Eingriffen, die Durchführung einfacher Messungen wie Blutdruck- oder ABI-Messungen, sowie die Dokumentation und Organisation in der Gefäßsprechstunde. Kurz gesagt: Sie sorgen dafür, dass die medizinischen Abläufe reibungslos funktionieren und Patient:innen optimal betreut werden.

Wie viel verdient ein:e Gefäßassistent:in?

Das Gehalt hängt stark vom Arbeitgeber, der Berufserfahrung und der Region ab. Insgesamt liegt das monatliche Bruttogehalt in Deutschland meist zwischen 3.000 € und 4.200 €. Im öffentlichen Dienst (TVöD-P) kann das Gehalt mit steigender Berufserfahrung sogar über 4.400 € brutto steigen. Je nach Steuerklasse bleiben dir netto etwa 2.000 € bis 2.700 € im Monat. In Praxen oder Gefäßzentren ist das Einkommen oft etwas niedriger, dafür arbeitest du meist ohne Schicht- oder Wochenenddienste.

Wie wird man Gefäßassistent:in?

Um Gefäßassistent:in zu werden, brauchst du zunächst eine abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich, zum Beispiel als Pflegefachkraft, Medizinische Fachangestellte oder Operationstechnische Assistenz. Darauf aufbauend absolvierst du eine Weiterbildung zur Gefäßassistent:in (DGG), die meist drei bis sechs Monate dauert und berufsbegleitend stattfindet. Am Ende steht eine Prüfung durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) oder eine anerkannte Weiterbildungseinrichtung.

Quellen

Gehalt.de. (o. D.). Beruf – Gefäßassistent:in. Abgerufen am 28. Oktober 2025, von https://www.gehalt.de/beruf/gefaessassistentin

StepStone. (o. D.). Gehalt – Gefäßassistent:in. Abgerufen am 28. Oktober 2025, von https://www.stepstone.de/gehalt/Gefaessassistent-in.html

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