Palliative-Care-Fachkraft – Gehalt

Veröffentlicht am 06.11.2025

Eine Pflegefachkraft sitzt einer Pflegeperson gegenüber, die im Bett liegt.
Ausbildungsgehaltkein Gehalt
Einstiegsgehaltca. 3.900 Euro
Durchschnittsgehaltca. 4.300 Euro

Die Arbeit in der Palliativpflege ist etwas ganz Besonderes. Du begleitest schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase, sorgst dafür, dass sie möglichst schmerzfrei und würdevoll leben können, und bist oft auch für die Angehörigen eine wichtige Stütze. Diese intensive Arbeit erfordert viel Einfühlungsvermögen, Fachwissen und emotionale Stärke, weshalb es viele interessiert, ob sich dieser Einsatz auch finanziell widerspiegelt.

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In diesem Artikel erfährst du, wie viel du als Palliative-Care-Fachkraft wirklich verdienst, wie sich dein Gehalt mit den Jahren entwickelt und was am Ende netto übrig bleibt. So bekommst du ein realistisches Bild davon, was dich erwartet und kannst besser entscheiden, ob die Weiterbildung für dich persönlich und finanziell sinnvoll ist.

Durchschnittsgehalt als Palliative-Care-Fachkraft

Das Gehalt in der Palliativpflege liegt in der Regel über dem Durchschnitt der allgemeinen Pflege, da du in diesem Bereich mit besonders anspruchsvollen Situationen arbeitest und eine zusätzliche Weiterbildung absolviert hast. Trotzdem bleibt die Spannbreite groß, je nachdem, ob du in Vollzeit, Teilzeit oder im Schichtdienst tätig bist.

Im Durchschnitt kannst du als Palliative-Care-Fachkraft mit einem Bruttogehalt zwischen etwa 3.800 und 4.800 Euro im Monat rechnen. Dieser Wert bezieht sich auf Vollzeitstellen nach abgeschlossener Weiterbildung.

Anna Liebig

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Zum Vergleich: Eine Pflegefachkraft ohne Zusatzqualifikation liegt meist zwischen 3.300 und 4.200 Euro brutto monatlich. Du siehst also: Die Palliativweiterbildung kann sich auch finanziell lohnen.

Der Grund für dieses höhere Einkommen liegt darin, dass Palliativpflege besondere Fachkenntnisse erfordert, etwa in Schmerztherapie, Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen sowie im Umgang mit komplexen medizinischen Situationen. Auch die emotionale Belastung ist hoch, was sich bei tarifgebundenen Arbeitgebern oft in einer höheren Entgeltgruppe widerspiegelt.

Gehalt als Palliative-Care-Fachkraft nach Arbeitgeber

In der Palliativpflege hängt dein Einkommen stark davon ab, bei welchem Träger du beschäftigt bist. Denn unterschiedliche Arbeitgebergruppen zahlen nach verschiedenen Regelwerken oder (im Fall privater Einrichtungen) nach individuellen Vereinbarungen. Grundsätzlich gibt es drei große Gruppen von Arbeitgebern: öffentliche, kirchliche und private Träger.

Öffentlicher Dienst

Wenn du in einem öffentlichen Krankenhaus, einem städtischen Pflegeheim oder einer kommunalen Einrichtung arbeitest, bist du in der Regel im sogenannten öffentlichen Dienst beschäftigt. Das bedeutet: Dein Arbeitgeber “gehört” dem Staat, einer Stadt oder einer Kommune. Hier wirst du meist nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Bereich Pflege (TVöD-P) bezahlt.

Ein Tarifvertrag ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Er regelt ganz genau,

- wie hoch dein Gehalt ist,
- wie es mit wachsender Berufserfahrung steigt,
- welche Zuschläge du bekommst (zum Beispiel für Nachtarbeit oder Wochenenden)
- und welche Sonderzahlungen dir zustehen (wie Weihnachtsgeld).

In der Pflege gilt für öffentliche Einrichtungen meist der „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Bereich Pflege (TVöD-P)“. Dieser Tarifvertrag sorgt für Transparenz und Fairness, weil jede Pflegekraft anhand von Berufsjahren und Qualifikation in dieselbe Entgeltgruppe fällt. So weißt du genau, was du verdienst.

Palliative-Care-Fachkräfte werden oft in den Entgeltgruppen P8 bis P9 eingestuft. Das ergibt ein monatliches Bruttogehalt zwischen etwa 3.900 und 5.000 Euro, abhängig von Berufserfahrung und Stufe. Je länger du in dem Beruf arbeitest, desto höher steigst du innerhalb deiner Entgeltgruppe auf. Außerdem profitierst du im öffentlichen Dienst von:

  • verlässlichen Gehaltssteigerungen,
  • Sonderzahlungen,
  • und oft Zuschlägen für Schichtdienste.

Beispiel: Eine Palliative-Care-Fachkraft in der Entgeltgruppe P8, Stufe 1, startet bei rund 3.900 Euro brutto im Monat. Nach einigen Jahren Erfahrung kann das Gehalt auf bis zu 4.800 Euro steigen.

Kirchliche Träger (Caritas, Diakonie)

Bei kirchlichen Arbeitgebern gelten eigene Tarifverträge wie die AVR-Caritas oder die AVR-Diakonie. Diese orientieren sich inhaltlich stark am TVöD und sind in vielen Fällen sogar leicht besser. Auch hier wirst du in eine Entgeltgruppe eingestuft, häufig EG 8b oder EG 9a, was einem monatlichen Bruttogehalt von etwa 4.000 bis 5.200 Euro entspricht.

Zusätzlich gibt es:

  • Zulagen für Dienste an Wochenenden oder Feiertagen,
  • Weihnachts- und Urlaubsgeld,
  • sowie teils betriebliche Altersvorsorge über die Kirche.

Beispiel: Eine Palliative-Care-Fachkraft mit einigen Jahren Berufserfahrung bei der Caritas kann inklusive Zulagen rund 4.700 bis 5.000 Euro brutto im Monat verdienen.

Private Einrichtungen

Private Träger (also beispielsweise Hospize, Pflegedienste oder Kliniken in privater Hand) sind nicht an Tarifverträge gebunden. Das bedeutet: Hier kann das Gehalt individuell ausgehandelt werden.

Die Bandbreite ist groß. Manche private Einrichtungen zahlen deutlich weniger als der öffentliche Dienst (etwa ab 3.500 Euro brutto), andere orientieren sich bewusst an den Tarifen, um Fachkräfte zu halten. Dann sind auch bis zu 4.800 Euro brutto möglich.

Gehalt mit Berufserfahrung

Wie in fast allen Pflegeberufen steigt auch in der Palliativpflege das Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung. Denn mit den Jahren wächst nicht nur dein Wissen, sondern auch deine Verantwortung, deine Selbstständigkeit und dein Umgang mit komplexen Situationen. Arbeitgeber honorieren diese Erfahrung in der Regel durch höhere Entgeltstufen oder individuelle Gehaltserhöhungen.

Entwicklung im öffentlichen Dienst (TVöD-P)

Wenn du zum Beispiel in der Entgeltgruppe P8 oder P9 arbeitest, steigst du automatisch und ganz ohne Gehaltsverhandlungen alle ein bis drei Jahre in eine höhere Erfahrungsstufe.

Beispiel für die Entgeltgruppe P8 (TVöD-P, Stand 2025):

Erfahrungsstufe Berufserfahrung Monatliches Bruttogehalt
Stufe 1 Berufseinstieg ca. 3.900 €
Stufe 2 nach 1 Jahr ca. 4.100 €
Stufe 3 nach 3 Jahren ca. 4.400 €
Stufe 4 nach 6 Jahren ca. 4.600 €
Stufe 5 nach 10 Jahren ca. 4.800 €
Stufe 6 nach 15 Jahren ca. 4.950 €

Das heißt: Allein durch deine Berufserfahrung kann dein Gehalt im öffentlichen Dienst um mehr als 1.000 Euro im Monat steigen, ohne dass du selbst aktiv verhandeln musst.

Kirchliche Träger (AVR-Caritas / AVR-Diakonie)

Auch die kirchlichen Tarifverträge haben ein sehr ähnliches System.

Hier heißt es ebenfalls: Je länger du dabei bist, desto höher ist deine Stufe und damit dein Gehalt.

Beispiel für die Entgeltgruppe 8b (AVR-Caritas, Stand 2025):

Erfahrungsstufe Berufserfahrung Monatliches Bruttogehalt
Stufe 1 Berufseinstieg ca. 4.000 €
Stufe 3 nach 5 Jahren ca. 4.600 €
Stufe 6 nach 10 Jahren ca. 5.100 €

Zusätzlich gibt es hier häufig längere Erfahrungsstufen, dafür aber auch etwas höhere Endgehälter als im öffentlichen Dienst.

Private Arbeitgeber

In privaten Einrichtungen hängt deine Gehaltsentwicklung nicht von einem festen Stufensystem ab. Hier wird meist individuell entschieden, ob und wann dein Gehalt steigt. Das kann ein Vorteil sein, wenn du gut verhandelst oder besonders gute Leistungen zeigst, aber auch ein Nachteil, wenn dein Arbeitgeber sparsam ist.

Typisch ist:

  • Nach 2 bis 3 Jahren Berufserfahrung bekommst du oft eine moderate Erhöhung (+150 – 300 €).
  • Mit 5 bis 10 Jahren Erfahrung sind bis zu 4.800 € brutto möglich, vor allem, wenn du zusätzliche Verantwortung übernimmst oder Fortbildungen absolvierst.
  • Langjährige Fachkräfte mit Leitungsfunktion können bei großzügigen Trägern auch über 5.000 € brutto verdienen.

Nettogehalt als Palliative-Care-Fachkraft

Wenn du zum ersten Mal ein Gehaltsangebot bekommst, liest du dort fast immer eine Bruttosumme, zum Beispiel „4.200 Euro im Monat“. Das klingt auf den ersten Blick gut, aber wichtig ist zu wissen: Brutto ist nicht gleich das, was du tatsächlich ausgezahlt bekommst.

Das Bruttogehalt ist dein Gesamtverdienst vor allen Abzügen.

Es zeigt also, was dein Arbeitgeber für dich einplant, bevor Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. In deinem Arbeitsvertrag steht immer der Bruttobetrag.

Zum Beispiel: Wenn du laut Vertrag 4.200 Euro brutto im Monat verdienst, bekommst du nicht diese 4.200 Euro überwiesen, sondern weniger, weil davon noch bestimmte Beiträge abgeführt werden müssen.

Was bedeutet Netto?

Das Nettogehalt ist der Betrag, der tatsächlich auf deinem Konto landet. Es ist dein „echtes Einkommen“, also das, womit du am Ende des Monats rechnen kannst.

Wie hoch dein Nettogehalt ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • wie hoch dein Bruttogehalt ist,
  • welche Steuerklasse du hast,
  • ob du kirchensteuerpflichtig bist,
  • und welche Sozialversicherungsbeiträge du zahlst.

Angenommen, du arbeitest in Vollzeit im öffentlichen Dienst und verdienst 4.200 Euro brutto. Je nach Steuerklasse bekommst du davon etwa 2.650 bis 2.900 Euro netto ausgezahlt. Das heißt: Rund ein Drittel deines Bruttogehalts geht an Steuern und Sozialversicherungen.

Typische Abzüge vom Gehalt als Palliative-Care-Fachkraft

Wenn du dein Gehalt bekommst, wird ein Teil deines Bruttolohns automatisch an den Staat und an die Sozialversicherungen abgeführt. Diese Abzüge sind gesetzlich vorgeschrieben und gelten für alle Arbeitnehmer:innen in Deutschland. Sie sorgen dafür, dass du im Krankheitsfall abgesichert bist, später Rente bekommst und medizinisch versorgt wirst.

1. Lohnsteuer

Die Lohnsteuer ist dein Beitrag zum Staat. Sie hängt davon ab, wie viel du verdienst und welche Steuerklasse du hast. Je höher dein Einkommen, desto höher ist auch die Steuer. Die Lohnsteuer wird automatisch vom Gehalt abgezogen und an das Finanzamt überwiesen.

2. Kirchensteuer (nur für Mitglieder einer Kirche)

Wenn du Mitglied einer Kirche bist, zahlst du zusätzlich Kirchensteuer. Sie beträgt meist 8 oder 9 Prozent der Lohnsteuer. Wenn du keiner Kirche angehörst, entfällt dieser Abzug komplett.

3. Solidaritätszuschlag

Der „Soli“ ist eine kleine Zusatzsteuer. Er beträgt 5,5 Prozent der Lohnsteuer, wird aber nur noch von Menschen mit höherem Einkommen gezahlt. Die meisten Pflegekräfte liegen unter dieser Grenze, du musst den Soli also oft gar nicht mehr zahlen.

4. Sozialversicherungsbeiträge

Das sind Beiträge, die deine soziale Sicherheit absichern. Du zahlst sie gemeinsam mit deinem Arbeitgeber, jeweils etwa zur Hälfte. Sie bestehen aus:

Art der Versicherung Anteil Arbeitnehmer:in Zweck
Krankenversicherung ca. 7,3 % + Zusatzbeitrag Arztbesuche, Medikamente, Krankenhaus
Pflegeversicherung ca. 1,7 % (kinderlose +0,6 %) Pflege im Alter oder bei Krankheit
Rentenversicherung ca. 9,3 % deine spätere Altersrente
Arbeitslosenversicherung ca. 1,3 % Unterstützung bei Jobverlust

Die Steuerklassen und ihre Auswirkungen auf dein Nettogehalt

Ein wichtiger Punkt beim Thema Nettogehalt ist die Steuerklasse. Sie entscheidet maßgeblich darüber, wie viel Lohnsteuer du zahlst und damit auch, wie viel netto am Ende auf deinem Konto landet.

Was ist eine Steuerklasse?
Die Steuerklasse legt fest, wie viel Einkommensteuer du monatlich abführen musst. Sie richtet sich nach deinem Familienstand, also ob du verheiratet bist, Kinder hast oder allein lebst. Das Finanzamt nutzt diese Einteilung, um die Lohnsteuer direkt vom Gehalt einzubehalten. Du selbst musst dich darum nicht kümmern, denn deine Steuerklasse ist automatisch in der Gehaltsabrechnung hinterlegt.
Steuerklasse Für wen gilt sie? Was bedeutet das für dein Gehalt?
I Ledige, geschiedene oder getrennt lebende Personen Standardklasse mit normaler Steuerbelastung
II Alleinerziehende mit mindestens einem Kind Entlastung durch geringere Steuer, mehr Netto
III Verheiratete, deren Partner wenig oder kein Einkommen hat Deutlich weniger Steuer, daher mehr Netto
IV Verheiratete, beide verdienen ähnlich viel Vergleichbar mit Steuerklasse I, keine großen Unterschiede
V Verheiratete, deren Partner Steuerklasse III gewählt hat Höhere Steuerlast, meist beim geringer Verdienenden
VI Zweit- oder Nebenjob zusätzlich zu Hauptstelle Sehr hohe Abzüge, da keine Freibeträge mehr gelten

Deine Steuerklasse hat einen großen Einfluss auf dein verfügbares Einkommen. Gerade wenn du heiratest, alleinerziehend bist oder einen Nebenjob annimmst, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, ob deine aktuelle Steuerklasse noch zu deiner Lebenssituation passt. Wenn du unsicher bist, kannst du dich kostenlos bei deinem Finanzamt oder der Lohnsteuerhilfe beraten lassen.

Gehalt als Palliative-Care-Fachkraft – wie viel bleibt netto? Beispielrechnungen

Um besser einschätzen zu können, wie viel du als Palliative-Care-Fachkraft tatsächlich auf dein Konto bekommst, schauen wir uns einige realistische Rechenbeispiele an.

Situation Steuerklasse Bruttogehalt (monatlich) Abzüge (Steuern + Sozialversicherung) Netto (ca.) Erläuterung
Ledig, keine Kinder I 4.200 € ca. 1.400 € ≈ 2.800 € Standardfall ohne steuerliche Vorteile
Alleinerziehend mit 1 Kind II 4.200 € ca. 1.250 € ≈ 2.950 € Entlastungsbetrag für Alleinerziehende senkt Steuerlast
Verheiratet, Partner ohne Einkommen III 4.500 € ca. 1.150 € ≈ 3.350 € Günstigere Steuerklasse durch Alleinverdienerregel
Verheiratet, beide verdienen gleich viel IV 4.200 € ca. 1.350 € ≈ 2.850 € ähnliche Belastung wie Steuerklasse I
Allgemeiner Vergleich I 3.800–5.000 € ca. 1.200–1.700 € ≈ 2.500–3.300 € typische Spanne für Palliative-Care-Fachkräfte (Vollzeit)

Je nach Lebenssituation, Steuerklasse und Arbeitgeber bleiben dir von einem Bruttogehalt zwischen 3.800 und 5.000 Euro meist etwa 2.500 bis 3.300 Euro netto. Das entspricht ungefähr zwei Dritteln des Bruttogehalts.

Fazit zum Gehalt als Palliative-Care-Fachkraft

Die Palliativpflege gehört zu den verantwortungsvollsten und gleichzeitig erfüllendsten Bereichen in der Pflege. Als Palliative-Care-Fachkraft begleitest du Menschen in einer Lebensphase, die viel Mitgefühl, Fachwissen und innere Stärke verlangt – und genau das spiegelt sich auch in deinem Gehalt wider.

Finanziell kannst du in diesem Beruf mit einem stabilen und fairen Einkommen rechnen. Nach der Weiterbildung liegt dein monatliches Bruttogehalt in der Regel zwischen 3.800 und 4.800 Euro, bei erfahrenen Fachkräften sogar darüber. Am besten bezahlt wirst du meist im öffentlichen Dienst oder bei kirchlichen Trägern, wo Tarifverträge für Transparenz und Sicherheit sorgen. Private Einrichtungen bieten dagegen oft mehr Flexibilität, aber auch größere Gehaltsunterschiede.

Doch neben dem Geld ist eines noch wichtiger: In der Palliativpflege arbeitest du in einem Bereich, der tiefen Sinn stiftet. Du begleitest Menschen würdevoll in ihrer letzten Lebensphase, spendest Trost und Sicherheit und leistest damit etwas, das unbezahlbar ist.

Häufige Fragen zum Gehalt als Palliative-Care-Fachkraft

Wie viel verdient man in der Palliativpflege?

Das Gehalt in der Palliativpflege liegt im Durchschnitt zwischen 3.800 und 4.800 Euro brutto im Monat, wenn du die entsprechende Weiterbildung abgeschlossen hast. Mit zunehmender Berufserfahrung und in höheren Entgeltgruppen sind auch bis zu 5.200 Euro brutto möglich.

Wie wird man Palliative-Care-Fachkraft?

Um Palliative-Care-Fachkraft zu werden, musst du zunächst eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Pflege haben, also zum Beispiel als Pflegefachfrau:mann, Gesundheits- und Krankenpfleger:in oder Altenpfleger:in. Darauf aufbauend absolvierst du eine Weiterbildung in Palliative Care, die dich speziell auf die Begleitung und Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen vorbereitet.

Wie viel kostet die Weiterbildung in Palliative Care?

Die Kosten der Weiterbildung hängen vom Anbieter ab, liegen aber meist zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Wenn du in einer Klinik oder Einrichtung arbeitest, übernimmt dein Arbeitgeber die Kosten oft ganz oder teilweise.

Ist Palliativpflege eine Krankenschwester?

Nicht ganz. Die Palliativpflege ist kein eigenständiger Beruf, sondern eine Weiterbildung für bereits ausgebildete Pflegekräfte. Das heißt: Du bleibst Pflegefachkraft, hast aber eine Spezialisierung in der Betreuung und Begleitung von Menschen am Lebensende.

Quellen

Gehalt.de. (o. D.). Beruf – Palliativ Care Fachkraft. Abgerufen am 20. Oktober 2025, von https://www.gehalt.de/beruf/palliativ-care-fachkraft

StepStone. (o. D.). Gehalt – Palliativ Care Fachkraft. Abgerufen am 20. Oktober 2025, von https://www.stepstone.de/gehalt/Palliativ-Care-Fachkraft.html

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