Krankenhaus, Pflegeheim, Rehaklinik oder ambulanter Dienst: Der Einrichtungstyp beeinflusst nicht nur deinen Arbeitsalltag, sondern kann sich auch beim Gehalt bemerkbar machen. Doch welche Einrichtungen zahlen Pflegekräften tatsächlich am meisten?
Wie ist die Pflege in Europa personell aufgestellt und wie stark unterscheiden sich die einzelnen Länder? Ein Blick auf die europäische Pflegelandschaft zeigt deutliche Unterschiede bei Pflegedichte, Altersstruktur und Männeranteil. Die Auswertung macht sichtbar, wo Deutschland im europäischen Vergleich steht und welche Länder bei den einzelnen Faktoren besonders hervorstechen.
Wo in Deutschland finden sich die meisten Pflege-Azubis von morgen? Und wo müssen Einrichtungen künftig deutlich mehr um Nachwuchs kämpfen? Eine neue Städteauswertung gibt Aufschluss.
Pflegekräfte werden bundesweit dringend gesucht. Doch wie viele offene Stellen ihnen tatsächlich zur Auswahl stehen, hängt stark von der Region ab. Auf eine offene Pflegestelle kommen in Deutschland im Bundesschnitt gut vier aktive Bewerber:innen. Regional schwankt dieser Wert jedoch zwischen unter drei und über neun Arbeitssuchenden pro ausgeschriebener Stelle. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Jobplattform Pflegia (www.pflegia.de), die das Verhältnis von aktiven Kandidat:innen zu offenen Stellen für alle 16 Bundesländer und die 15 größten Städte Deutschlands berechnet hat.
Die umfassende Reform der Minijobs ist vorerst vertagt. Statt einer kurzfristigen Abschaffung stehen nun zunächst höhere Kosten für Arbeitgeber im Raum: Ab 2027 soll die Pauschalsteuer für geringfügige Beschäftigungen von zwei auf fünf Prozent steigen. Zudem steigt der pauschale Krankenversicherungsbeitrag für gewerbliche Minijobs ab 2027 nach aktuellem Stand von 13 auf rund 17,5 Prozent. Für Beschäftigte soll sich beim Nettoverdienst zunächst nichts ändern.
Wie viel Urlaub steht Pflegepersonal eigentlich zu? Diese Frage beschäftigt viele Pflegekräfte – vor allem, weil Stellenanzeigen häufig nicht transparent genug zeigen, wie viele Urlaubstage ein Job tatsächlich bietet. Um mehr Transparenz zu schaffen, hat Pflegia 26.791 auf Pflegia.de inserierte Stellen ausgewertet. Die Analyse zeigt, in welchen Bundesländern Arbeitgeber besonders viele Urlaubstage angeben und wo Pflegekräfte inklusive gesetzlicher Feiertage rechnerisch auf die meisten freien Tage kommen.
Deutschland wird den wachsenden Personalbedarf in der Pflege aus eigener Kraft nicht decken können. Eine aktuelle Pflegia-Auswertung zeigt, wie stark sich der Arbeitsmarkt bereits internationalisiert hat und wo die Unterschiede innerhalb Deutschlands besonders groß sind. Gleichzeitig wird deutlich, welches kurzfristig verfügbare Potenzial bislang noch nicht konsequent genutzt wird.
Ab dem 1. Juli 2026 gelten höhere Mindestlöhne in der Pflege. Doch wie groß ist der Unterschied zwischen den neuen gesetzlichen Vorgaben und den Gehältern, die Arbeitgeber bereits heute anbieten? Eine Auswertung von 18.115 Stellenanzeigen auf Pflegia zeigt: Mehr als neun von zehn Stellen liegen bereits über den künftigen Lohnuntergrenzen. Gleichzeitig offenbaren die Daten deutliche Unterschiede zwischen den Berufsgruppen und überraschend geringe Abweichungen zwischen den Bundesländern.
Wo Pflegekräfte arbeiten wollen, entscheidet sich längst nicht mehr nur an Gehalt oder politischen Rahmenbedingungen. Während Krankenhäuser zuletzt finanziell gestärkt wurden, behauptet sich die Altenpflege weiterhin als attraktiver Arbeitsort. Eine aktuelle Analyse von Pflegia zeigt, welche Einrichtungstypen im Wettbewerb um Fachkräfte vorne liegen und warum sich mit wachsender Berufserfahrung die Prioritäten vieler Pflegekräfte spürbar verschieben.
Digitale Dokumentation gehört heute zum Alltag in deutschen Pflegeeinrichtungen. Die Anzahl der verwendeten Dokumentationssysteme ist dabei beträchtlich – eine Vielzahl von Softwareanbietern versucht sich mit ihren Lösungen auf dem Markt zu behaupten. Dabei zeigt sich, dass das verwendete Dokumentationssystem bei der Wahl des Arbeitgebers für Pflegefachkräfte eine eher untergeordnete Rolle spielt. Unsere aktuelle Untersuchung zeigt, wie stark die Dokumentationslandschaft in der Pflege fragmentiert ist, welche Systeme tatsächlich genutzt werden und welche Faktoren für Pflegekräfte bei der Wahl ihres nächsten Arbeitgebers die größte Priorität haben.