Erholung in der Pflege: Tipps für Pausen, Urlaub und Regeneration
Veröffentlicht am 19.08.2026

Regelmäßige Erholung ist gerade in anspruchsvollen Berufen wie der Pflege besonders wichtig. Bildquelle: Canva.de
Erholung klingt einfach: ausruhen, abschalten, Urlaub nehmen, nichts tun. Im Alltag ist sie aber oft deutlich komplizierter. Viele Menschen merken erst spät, dass sie nicht mehr richtig abschalten können. Der Körper ist müde, der Kopf bleibt aktiv, die Stimmung ist gereizt und selbst freie Tage fühlen sich nicht wirklich erholsam an.
Der Tag der Erholung macht genau darauf aufmerksam. Er erinnert daran, dass Erholung kein Luxus ist, sondern eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Besonders in der Pflege ist das Thema relevant: Schichtdienst, körperliche Arbeit, emotionale Belastung, Verantwortung und Personalmangel können dazu führen, dass Erholung im Alltag zu kurz kommt.
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Das Wichtigste in Kürze
- 🗓️ Tag der Erholung am 15. August: Der Aktionstag erinnert jedes Jahr daran, Stress zu reduzieren und bewusst Zeit für Regeneration einzuplanen.
- 🩺 Erholung ist in der Pflege besonders wichtig: Schichtdienst, körperliche Arbeit, hohe Verantwortung und emotionale Belastungen können die Regeneration erschweren.
- 🧠 Erholung ist mehr als Schlaf: Körperliche, mentale, emotionale, soziale und sensorische Erholung können je nach Belastung unterschiedlich wichtig sein.
- ⏸️ Pausen gehören zur Erholung: Bei mehr als sechs bis neun Stunden Arbeitszeit sind grundsätzlich mindestens 30 Minuten Ruhepause vorgesehen, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten.
- 🌴 Urlaub unterstützt die Regeneration: Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt bei einer Fünf-Tage-Woche umgerechnet 20 Arbeitstage; Tarif- und Arbeitsverträge können mehr Urlaub vorsehen.
- 💚 Erholung beginnt im Alltag: Kleine Routinen nach dem Dienst, ausreichend Schlaf, Bewegung und bewusst geschützte freie Zeiten können dabei helfen, regelmäßig abzuschalten.

Anna Liebig
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Wann ist der Tag der Erholung?
Der Tag der Erholung findet jedes Jahr am 15. August statt. International ist er auch als „Relaxation Day“ oder „National Relaxation Day“ bekannt. Er ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, sondern ein Aktionstag, der daran erinnern soll, Stress zu reduzieren und bewusst Zeit für Entspannung einzuplanen.
Der 15. August passt thematisch gut in den Sommer: Viele Menschen sind im Urlaub, planen freie Tage oder merken gerade in der warmen Jahreszeit, wie wichtig Pausen und Abstand vom Alltag sind. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass Erholung nicht nur im Urlaub stattfinden sollte. Wer das ganze Jahr über dauerhaft überlastet ist, kann nicht erwarten, dass ein einzelner freier Tag alles ausgleicht.
Der Tag der Erholung kann deshalb ein guter Anlass sein, ehrlich zu prüfen: Was tut mir wirklich gut? Wo brauche ich mehr Pausen? Welche Belastungen nehme ich ständig mit nach Hause? Und wie kann Erholung im Alltag realistischer werden?
Warum ist Erholung wichtig?
Erholung bedeutet, dass sich Körper und Psyche von Belastung regenerieren können. Nach einem anstrengenden Dienst, einer stressigen Woche oder einer längeren Phase mit hoher Verantwortung braucht der Organismus Zeit, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das betrifft nicht nur Muskeln und Gelenke, sondern auch Konzentration, Schlaf, emotionale Stabilität und innere Anspannung.
Nicht jede freie Zeit ist automatisch erholsam. Wer nach der Arbeit zwar zuhause ist, aber gedanklich weiter im Dienst bleibt, Dienstpläne prüft, private Aufgaben abarbeitet oder schlecht schläft, erholt sich nur begrenzt. Erholung braucht deshalb mehr als Abwesenheit von Arbeit. Sie braucht echte Entlastung.
Dazu gehören zum Beispiel:
- ausreichend Schlaf
- regelmäßige Pausen
- körperlicher Ausgleich
- ruhige Zeiten ohne Reizüberflutung
- soziale Kontakte, die guttun
- Abstand von Arbeitsthemen
- Urlaub, der wirklich zur Regeneration genutzt wird
Gerade Pflegekräfte sind häufig daran gewöhnt, Bedürfnisse anderer Menschen in den Vordergrund zu stellen. Das ist fachlich und menschlich wichtig. Trotzdem darf die eigene Erholung nicht dauerhaft hinten runterfallen.
Welche Arten der Erholung gibt es?
Erholung ist nicht nur Schlaf oder Urlaub. Je nachdem, welche Art von Belastung im Vordergrund steht, braucht es unterschiedliche Formen der Regeneration.
| Art der Erholung | Bedeutung | Beispiele |
|---|---|---|
| Körperliche Erholung | Der Körper kann sich von Anstrengung, Schmerzen oder Müdigkeit erholen. | Schlaf, Spaziergang, Dehnen, Wärmeanwendung, ruhige Bewegung |
| Mentale Erholung | Der Kopf bekommt Abstand von Konzentration, Entscheidungen und Dauerdenken. | Handy weglegen, lesen, Natur, Atemübungen, bewusste Pausen |
| Emotionale Erholung | Gefühle können verarbeitet werden, ohne sofort wieder funktionieren zu müssen. | Gespräch, Tagebuch, Supervision, Musik, Rückzug |
| Soziale Erholung | Kontakte werden als stärkend erlebt oder bewusst begrenzt. | Treffen mit vertrauten Menschen, Nein sagen, Zeit allein |
| Sensorische Erholung | Reize wie Lärm, Licht, Gerüche und Bildschirme werden reduziert. | ruhiger Raum, Dunkelheit, Stille, digitaler Abstand |
| Aktive Erholung | Bewegung hilft, Stress abzubauen und den Körper zu regulieren | Radfahren, Yoga, Schwimmen, Spazierengehen |
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Warum ist Erholung für Pflegekräfte besonders wichtig?
Pflege ist fachlich anspruchsvoll und menschlich intensiv. Pflegekräfte begleiten Menschen in verletzlichen Situationen, übernehmen Verantwortung, arbeiten im Schichtdienst und müssen häufig unter Zeitdruck handeln. Dazu kommen körperliche Belastungen durch Mobilisation, Transfers, lange Wege, Stehen, Heben oder ungünstige Arbeitspositionen.
Auch emotionale Belastung spielt eine Rolle: Nähe zu Krankheit, Sterben, Konflikten, Überforderung von Zugehörigen oder herausfordernden Situationen kann nachwirken. Erholung bedeutet in der Pflege deshalb nicht nur „mal frei haben“. Sie ist ein wichtiger Schutzfaktor, damit Beschäftigte langfristig gesund bleiben und gute Pflege leisten können.
Fehlende Erholung kann sich unterschiedlich zeigen:
- anhaltende Müdigkeit
- Schlafprobleme
- Gereiztheit
- Konzentrationsfehler
- körperliche Beschwerden
- innere Distanzierung
- häufige Infekte
- das Gefühl, nur noch zu funktionieren
- fehlende Freude an Dingen außerhalb der Arbeit
Erholung in der Pflege: Welche Belastungen eine Rolle spielen
Erholung hängt nicht nur davon ab, wie viel freie Zeit zur Verfügung steht. Entscheidend ist auch, welche Belastungen im Arbeitsalltag entstehen. Gerade in der Pflege wirken Schichtdienst, emotionale Anforderungen und körperliche Beanspruchung oft zusammen. Deshalb braucht Erholung nicht nur freie Tage, sondern auch passende Strategien, um Schlaf, Körper und Psyche wirklich zu entlasten.
Schichtdienst und Schlaf
Früh-, Spät- und Nachtdienste können den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderbringen. Wer häufig wechselnde Dienste hat, schläft oft kürzer, unruhiger oder zu ungewohnten Zeiten. Dadurch kann sich Erschöpfung aufbauen, selbst wenn formal freie Zeit vorhanden ist. Erholung bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem, Schlaf zu schützen, Ruhezeiten ernst zu nehmen und freie Tage nicht sofort wieder mit Verpflichtungen zu füllen.
Emotionale Belastung
Pflege bedeutet Nähe zu Krankheit, Schmerzen, Sterben, Verunsicherung und manchmal auch Konflikten. Viele Situationen werden im Dienst professionell bewältigt, können innerlich aber nachwirken. Deshalb braucht emotionale Erholung Raum, um Abstand zu gewinnen und Erlebtes einzuordnen. Das kann durch Gespräche im Team, Supervision, bewusste Rituale nach dem Dienst oder ruhige Zeit ohne neue Anforderungen gelingen.
Körperliche Belastung
Pflege ist auch körperlich anspruchsvoll. Langes Stehen, viele Wege, Mobilisation, Transfers und ungünstige Körperhaltungen beanspruchen Rücken, Gelenke und Muskulatur. Körperliche Erholung bedeutet deshalb nicht nur Schlaf, sondern auch Entlastung. Leichte Bewegung, Dehnen, Wärme, ausreichend Trinken und unverplante Ruhephasen können helfen, den Körper nach belastenden Diensten zu regenerieren.
Urlaub: Warum freie Tage allein nicht immer reichen
Urlaub ist wichtig, aber nicht jede Form von Urlaub führt automatisch zu Erholung. Wer die ersten Tage nur erschöpft schläft, ständig erreichbar bleibt oder den Urlaub mit Terminen überlädt, kommt oft nicht richtig zur Ruhe. Gerade in der Pflege kann es schwerfallen, innerlich abzuschalten, wenn das Team unterbesetzt ist oder man mit schlechtem Gewissen frei nimmt.
Hilfreich ist es, Urlaub bewusst zu planen:
- nicht direkt aus dem letzten Spätdienst in die Reise starten
- nach Möglichkeit Übergänge einbauen
- private Termine nicht komplett in den Urlaub legen
- Erreichbarkeit begrenzen
- Schlafrhythmus stabilisieren
- Erwartungen realistisch halten
- mindestens einen Teil des Urlaubs unverplant lassen
Erholung braucht nicht immer eine Reise. Manchmal ist ein freier Tag zuhause, ohne Termine und ohne ständige Verpflichtungen, erholsamer als ein vollgepackter Kurztrip.
Wie viel Urlaub steht Pflegepersonal zu?
Wie viel Urlaub Pflegepersonal zusteht, hängt von Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Wochenarbeitstagen, Teilzeitmodell und möglichen Zusatzregelungen ab.
Gesetzlich gilt: Nach dem Bundesurlaubsgesetz beträgt der Mindesturlaub mindestens 24 Werktage pro Jahr. Das bezieht sich auf eine 6-Tage-Woche. Bei einer 5-Tage-Woche entspricht das in der Regel 20 Arbeitstagen Mindesturlaub pro Jahr.
In der Praxis haben viele Beschäftigte in der Pflege mehr Urlaub, weil Tarifverträge oder Arbeitsverträge günstigere Regelungen enthalten. Im öffentlichen Dienst sind zum Beispiel häufig 30 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche vorgesehen. Bei Teilzeit kommt es nicht allein auf die Stundenzahl an, sondern vor allem darauf, auf wie viele Arbeitstage pro Woche die Arbeitszeit verteilt ist.
Beispiele:
| Arbeitsmodell | Orientierung am gesetzlichen Mindesturlaub |
|---|---|
| 5-Tage-Woche | mindestens 20 Arbeitstage |
| 4-Tage-Woche | mindestens 16 Arbeitstage |
| 3-Tage-Woche | mindestens 12 Arbeitstage |
| 6-Tage-Woche | mindestens 24 Werktage |
Pausen, Ruhezeiten und echte Erholung im Dienst
Erholung beginnt nicht erst im Jahresurlaub. Auch Pausen während des Dienstes und Ruhezeiten zwischen den Diensten sind wichtig. Nach dem Arbeitszeitgesetz müssen bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit mindestens 30 Minuten Pause eingeplant werden. Bei mehr als neun Stunden sind es mindestens 45 Minuten. Außerdem gilt grundsätzlich eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden nach Ende der täglichen Arbeitszeit; für Krankenhäuser und andere Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung gibt es bestimmte Ausnahmeregelungen mit Ausgleich.
In der Pflege ist die Umsetzung nicht immer einfach. Pausen fallen manchmal aus, werden unterbrochen oder finden im Stationszimmer zwischen Klingeln und Nachfragen statt. Trotzdem sind Pausen keine Nebensache. Sie helfen, Fehlern vorzubeugen, Konzentration zu erhalten und körperliche sowie psychische Belastung zu reduzieren.
Eine erholsame Pause muss nicht perfekt sein. Schon kleine Veränderungen können helfen:
- Arbeitsplatz kurz verlassen
- etwas trinken und essen
- nicht nebenbei dokumentieren
- private Nachrichten nicht sofort abarbeiten
- bewusst atmen
- kurze Bewegung oder Dehnung einbauen
- Reize reduzieren
Wichtig ist auch die Teamkultur. Wenn Pausen als Schwäche gelten oder ständig ausfallen, wird Erholung zum individuellen Problem gemacht, obwohl es oft eine organisatorische Frage ist.
Wie kann man sich im Alltag erholen?
Alltagserholung funktioniert am besten, wenn sie realistisch ist. Es bringt wenig, sich ein perfektes Abendprogramm vorzunehmen, wenn nach dem Dienst nur noch Kraft für das Nötigste bleibt. Besser sind kleine, wiederholbare Routinen.
10 Tipps für mehr Erholung im Pflegealltag:
- nach dem Dienst ein kurzes Übergangsritual schaffen
- Dienstkleidung bewusst ablegen und damit auch den Arbeitstag abschließen, das heißt auch Dienstthemen nicht mit ins Bett nehmen
- Pausen tatsächlich als Pausen nutzen und zum Beispiel zehn Minuten spazieren gehen
- Erreichbarkeit und Handyzeiten begrenzen
- vor dem Schlafen keine Dienstpläne prüfen
- Mahlzeiten nicht nur nebenbei essen
- regelmäßig trinken
- soziale Kontakte bewusst auswählen
- freie Tage nicht komplett verplanen
- Warnsignale von Überlastung ernst nehmen und belastende Situationen im Team, in Supervision oder Beratung ansprechen
Ein hilfreicher Gedanke ist: Erholung muss nicht verdient werden. Sie ist kein Bonus nach perfekter Leistung, sondern Teil der Gesundheitsvorsorge. Wer in der Pflege arbeitet, braucht Erholung nicht trotz der Verantwortung, sondern gerade wegen dieser Verantwortung.
Wenn Erholung nicht mehr gelingt
Manchmal reichen freie Tage, Schlaf oder Entspannungsübungen nicht mehr aus. Wenn innere Unruhe, Schlafprobleme, Erschöpfung, Angst, Niedergeschlagenheit oder körperliche Beschwerden über längere Zeit bestehen, sollte das nicht ignoriert werden. Dann kann eine medizinische, psychotherapeutische oder betriebliche Beratung sinnvoll sein.
Auch Führungskräfte und Einrichtungen tragen Verantwortung. Erholung ist nicht nur Privatsache. Dienstplanung, Pausenorganisation, verlässliche freie Tage, Umgang mit Einspringen, Teamklima und psychische Gefährdungsbeurteilung beeinflussen, ob Beschäftigte überhaupt regenerieren können.
Fazit: Erholung ist ein Teil guter Pflege
Der Tag der Erholung erinnert daran, dass Pausen, Urlaub und freie Zeit nicht nebensächlich sind. Sie sind notwendig, damit Menschen gesund bleiben, Belastungen verarbeiten und langfristig leistungsfähig bleiben.
Gerade in der Pflege ist Erholung besonders wichtig. Wer täglich Verantwortung übernimmt, körperlich arbeitet und emotional gefordert ist, braucht echte Regeneration. Das bedeutet: gesetzliche Pausen einhalten, Urlaub bewusst nutzen, freie Tage schützen und auch im Alltag kleine Erholungsinseln schaffen.
Erholung ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass Pflege menschlich, sicher und nachhaltig bleiben kann.
Die häufigsten Fragen zum Tag der Erholung
Wann ist der Tag der Erholung?
Der Tag der Erholung findet jedes Jahr am 15. August statt. Er ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, sondern ein Aktionstag, der daran erinnert, Stress zu reduzieren und bewusste Erholung einzuplanen.
Wie viel Urlaub steht Pflegepersonal zu?
Gesetzlich beträgt der Mindesturlaub mindestens 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Bei einer 5-Tage-Woche entspricht das meist 20 Arbeitstagen. Viele Pflegekräfte haben durch Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag mehr Urlaub, zum Beispiel 30 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche im öffentlichen Dienst. Entscheidend sind Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und die Verteilung der Arbeitstage pro Woche.
Wie kann man sich im Alltag und nach dem Schichtdienst erholen?
Alltagserholung gelingt durch kleine, regelmäßige Routinen: ausreichend schlafen, Pausen wirklich nehmen, nach dem Dienst bewusst abschalten, Bewegung einbauen, Reize reduzieren und freie Tage nicht komplett verplanen. Wichtig ist, Erholung nicht erst dann einzuplanen, wenn die Erschöpfung schon sehr groß ist.
Warum ist Erholung in der Pflege besonders wichtig?
Pflege ist körperlich, mental und emotional anspruchsvoll. Fehlende Erholung kann Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme und gesundheitliche Beschwerden begünstigen. Gute Erholung schützt deshalb nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Qualität der Versorgung.
Was hilft nach einem belastenden Dienst?
Hilfreich kann ein klares Übergangsritual sein: Kleidung wechseln, kurz rausgehen, duschen, Musik hören, eine Mahlzeit in Ruhe essen oder bewusst nicht mehr über Dienstthemen sprechen. Nach emotional belastenden Situationen kann auch ein Gespräch mit vertrauten Personen, Kolleg:innen oder professioneller Unterstützung entlasten.
Was tun, wenn man sich trotz Freizeit nicht erholt?
Wenn Schlafprobleme, Erschöpfung, innere Unruhe oder Niedergeschlagenheit über längere Zeit bestehen, sollte Unterstützung eingeholt werden. Das kann über hausärztliche Abklärung, psychotherapeutische Angebote, Betriebsärzt:innen, Beratung, Supervision oder betriebliche Ansprechstellen erfolgen.
Quellen:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (o. J.). (Keine) Zeit für Erholung? [Internet]. Dortmund/Berlin/Dresden: o. J., abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Bericht-kompakt/Erholung
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (o. J.). Ausfall von Ruhepausen in Deutschland – Verbreitung und Auswirkungen auf die Erholung, Gesundheit und Zufriedenheit von Beschäftigten [Internet]. Dortmund/Berlin/Dresden: o. J., abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Bericht-kompakt/Ruhepausen
Bundesministerium der Justiz (BMJ) (1963). Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer (Bundesurlaubsgesetz – BUrlG), § 3 Dauer des Urlaubs [Internet]. Berlin: 1963, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__3.html
Bundesministerium der Justiz (BMJ) (1994). Arbeitszeitgesetz (ArbZG), § 4 Ruhepausen [Internet]. Berlin: 1994, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__4.html
Bundesministerium der Justiz (BMJ) (1994). Arbeitszeitgesetz (ArbZG), § 5 Ruhezeit [Internet]. Berlin: 1994, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__5.html
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2026). Wie sich Stress auf Körper und Psyche auswirkt [Internet]. Berlin: 2026, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/stress
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2026). Entspannt gesund bleiben: mit Pausen und aktiver Entspannung [Internet]. Berlin: 2026, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/gesund-mit-entspannung
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2026). Entspannungsmethoden: Welche Techniken gegen Stress helfen können [Internet]. Berlin: 2026, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://gesund.bund.de/entspannungsmethoden
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG (o. J.). TVöD-AT / § 26 Erholungsurlaub [Internet]. Freiburg: o. J., abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.haufe.de/id/norm/tvoed-at-26-erholungsurlaub-HI1413293_p26.html
timeanddate.com (2026). Fun Holiday – Relaxation Day [Internet]. Stavanger: 2026, abgerufen am 11. August 2026, Verfügbar unter: https://www.timeanddate.com/holidays/fun/relaxation-day
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