Herzinfarkt: Ursache, Symptome, Diagnostik und Therapie

Veröffentlicht am 23.07.2025

Mann mit Schmerzen in der Brust bei Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt muss schnell gehandelt werden, um die Auswirkungen auf das Herz so gering wie möglich zu halten. Quelle: Canva.de

Ein Herzinfarkt, auch Myokardinfarkt genannt, ist eine akut lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es durch den Verschluss einer Koronararterie zu einer Minderdurchblutung und letztlich zum Absterben von Herzmuskelgewebe kommt. Oft entsteht ein Herzinfarkt durch Ablagerungen in den Blutgefäßen. Wir erforschen mit dir die Herzinfarkt-Ursachen genauer und beantworten Fragen, wie: Welche Symptome treten bei einem Herzinfarkt auf? Wie kann ein Myokardinfarkt schnell diagnostiziert und behandelt werden?  

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Was ist ein Herzinfarkt?  

Bei einem Herzinfarkt stirbt Herzmuskelgewebe infolge einer plötzlichen Durchblutungsstörung ab. Er entsteht, wenn sich eines der Herzkranzgefäße (Koronararterien) verschließt – meist durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). In der Folge wird der betroffene Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was innerhalb kurzer Zeit zu irreversiblen Schäden führen kann. 

Epidemiologie:
Ein Myokardinfarkt zählt zu den häufigsten Todesursachen in den Industrieländern. Im Jahr 2023 erlitten in Deutschland laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK rund 186.100 Menschen einen Herzinfarkt. Besonders betroffen sind Männer unter 60 Jahren, bei denen die Erkrankung häufiger auftritt als bei Frauen. Nach dem 75. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit jedoch auch bei Frauen deutlich zu. 

Herzinfarkt: Ursachen zusammengefasst

Die Herzinfarkt-Ursache ist meist eine koronare Herzkrankheit (KHK), die durch Verengungen der Koronararterien aufgrund von Plaques entsteht. Plaques sind Ablagerungen aus Fett und Cholesterin im Rahmen einer Arteriosklerose. Hauptursache ist oft ein ungesunder Lebensstil mit schlechter Ernährung. In Deutschland begünstigt das breite Angebot an stark verarbeiteten, fett- und zuckerreichen Lebensmitteln die Entstehung dieser Risikofaktoren. Ungesunde Fette erhöhen das LDL-Cholesterin, fördern Entzündungen und Plaquebildung. Übermäßiger Salzkonsum, Übergewicht und ein hoher Insulinspiegel steigern den Blutdruck und schädigen die Gefäße. Zudem fördert viszerales Bauchfett (Bauchfett, das sich um die inneren Organe im Bauchraum herum ansammelt) Entzündungen, Insulinresistenz und Stoffwechselstörungen wie Diabetes

Herzinfarkt-Ursachen: Warum schützt Bewegung?  

Bewegungsmangel wirkt sich ebenfalls negativ auf fast alle KHK-Risikofaktoren aus. Regelmäßige körperliche Aktivität schützt dagegen das Herz-Kreislauf-System auf mehreren Ebenen, während zu wenig Bewegung viele schädliche Prozesse fördert. 

Anna Liebig

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Bewegung hat ein herzprotektiven Effekt:  

  • Senkt Blutdruck, Blutzucker und LDL-Cholesterin 
  • Erhöht das „gute“ HDL-Cholesterin 
  • reduziert Bauchfett und Körpergewicht 
  • verbessert die Endothelfunktion (Gefäßgesundheit) 
  • wirkt entzündungshemmend 
  • stärkt das Herz als Muskel 
  • reduziert Stress 

Weitere Herzinfarkt-Ursachen im Überblick

Auch wenn die koronare Herzkrankheit und Bewegungsmangel entscheidend zum Risiko beitragen, sind sie nicht die einzigen Herzinfarkt-Ursachen.

Folgende Herzinfarkt-Ursachen gibt es sonst noch:

Stress wird oft unterschätzt, hat aber direkte körperliche Folgen und gilt als eigenständiger Risikofaktor. Akuter Stress aktiviert den Sympathikus (steuert unbewusste Körperfunktionen), wodurch Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet werden. Das führt zu erhöhtem Puls, Blutdruck, verengten Gefäßen, gesteigerter Gerinnung und Entzündungsreaktionen – alles Faktoren, die das KHK-Risiko erhöhen. Chronischer Stress kann dauerhaft Bluthochdruck, erhöhte Entzündungswerte und Stoffwechselstörungen verursachen und so die Arteriosklerose fördern. 

Rauchen schädigt Herz und Gefäße erheblich. Die enthaltenen Schadstoffe fördern Ablagerungen in den Koronararterien, verschlechtern die Durchblutung und erhöhen das Herzinfarktrisiko. Zudem begünstigt Rauchen Blutgerinnsel durch aktivierte Thrombozyten (Blutplättchen) und verschlechtert das Cholesterinprofil, was die Entstehung einer KHK (Koronare Herzkrankheit) beschleunigt. 

Fettstoffwechselstörungen (auch Dyslipidämien genannt) sind ein zentraler Risikofaktor für die Entwicklung und das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit. Besonders ein dauerhaft erhöhter LDL-Cholesterinwert steht in direktem Zusammenhang mit Arteriosklerose und einem erhöhten Herzinfarktrisiko. 

Blutfette Beschreibung Wirkung auf das Herz
LDL-Cholesterin (“schlechtes”) Lagert sich in Gefäßwänden ab Gefäßverkalkung ↑
HDL-Cholesterin (“gutes”) Entfernt überschüssiges Cholesterin Herzschutz ↓ bei Mangel
Triglyzeride Blutfette aus Zucker, Alkohol, Fett Entzündungsfördernd

Fettstoffwechselstörungen sind eine „stille Gefahr“ – sie verursachen oft keine Symptome, aber schädigen die Herzkranzgefäße über Jahre. Die Senkung des LDL-Cholesterins ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie der KHK. 

Gut zu wissen!
Während viele Risikofaktoren durch den Lebensstil bestimmt werden, gibt es auch nicht veränderliche Risikofaktoren. Dazu gehören die geografische Herkunft, Alter, Geschlecht, Familienanamnese und die genetische Veranlagung.

 Herzinfarkt: Symptome sind nicht immer da

Kommt es zu einem Herzinfarkt, können sehr unterschiedliche Symptome darauf hindeuten, wie unsere Tabelle zeigt:

Symptomgruppe Beispiele
Hauptsymptome Schmerz hinterm Sternum mit Ausstrahlung in die linke Körperhälfte (Arm, Schulter, Hals)
Kiefer-, Nacken-, obere Rückenschmerzen
Dyspnoe
Herzrasen
Oberbauchbeschwerden, -schmerzen
Unspezifische Symptome (insb. bei Frauen) Schweißausbruch, Todesangst, Unruhe
Schwindel
Übelkeit und Erbrechen
Benommenheit bis Bewusstlosigkeit
Müdigkeit, Schwäche bis extreme Erschöpfung

Ausnahmen:  

  1. Ausnahme: Bei einem stillen Herzinfarkt können die typischen Symptome – insbesondere das Leitsymptom Brustschmerz – vollständig fehlen. Das betrifft besonders Menschen mit Diabetes mellitus, da bei ihnen durch eine diabetische Neuropathie (Nervenschädigung) das Schmerzempfinden herabgesetzt ist. Stattdessen tritt häufig Luftnot (Dyspnoe) als alleiniges oder führendes Symptom auf. Diese unspezifischen Beschwerden führen oft dazu, dass der Herzinfarkt zu spät erkannt oder gar nicht diagnostiziert wird – mit potenziell schwerwiegenden Folgen. 
  2. Ausnahme: Ein Herzinfarkt im unteren Bereich der Herzhinterwand (inferiorer Hinterwandinfarkt) kann sich anders zeigen als üblich und wird deshalb oft erst verzögert erkannt. Statt der typischen Brustschmerzen haben Betroffene häufig Schmerzen im Oberbauch. Diese können leicht mit Magenproblemen wie Sodbrennen oder einer Speiseröhrenentzündung verwechselt werden. Außerdem kann der Herzschlag langsamer sein– in schweren Fällen kann es sogar zu einem kompletten Ausfall der elektrischen Weiterleitung im Herzen kommen. Das liegt daran, dass der Teil des Herzens, der dafür zuständig ist, oft von einem Blutgefäß versorgt wird, das bei dieser Form des Herzinfarkts betroffen ist. 

Diagnose bei einem Herzinfarkt 

Bei Herzinfarkt-Ursachen und Symptomen ist ein genauer Blick auf die Gesundheit wichtig - das machen Mediziner:innen.

Anamnese 

Zuerst werden Fragen zur aktuellen Symptomatik gestellt:  

  • Wo sind die Schmerzen lokalisiert? Häufig hinter dem Brustbein 
  • Wie fühlen sich die Schmerzen an? Druck, Enge, Brennen, Ziehen – oft nicht stechend 
  • Strahlen die Schmerzen aus? In linken Arm, Kiefer, Rücken, Oberbauch 
  • Wie stark sind die Schmerzen? (z. B. auf einer Skala von 1–10) 
  • Seit wann bestehen die Beschwerden? 
  • Wie lange dauern die Schmerzen an? 
  • Was lindert / verschlimmert die Beschwerden? 
  • Begleitsymptome? Dyspnoe (Atemnot), Übelkeit, Erbrechen, Kalter Schweiß, Angstgefühl, Schwindel, Bewusstseinsstörung 
  • Gab es solche Beschwerden schon einmal? 

Dabei müssen atypische Verläufe beachtet werden. Wichtig ist es zusätzlich noch nach Medikamenten und Vorerkrankungen zu fragen und eine Familienanamnese durchzuführen.  

Körperliche Untersuchung  

Bei der Inspektion eines Patienten oder einer Patientin mit Myokardinfarkt können verschiedene Zeichen auf eine akute Herzbelastung oder Komplikationen hinweisen. Typisch sind Zyanose (bläuliche Färbung der Haut oder Lippen) oder Blässe durch Sauerstoffmangel, Orthopnoe (Atemnot im Liegen) bei Linksherzinsuffizienz, Kaltschweißigkeit und kühle Extremitäten bei Kreislaufversagen. Ein kardiogener Schock kann sich durch verlängerte Rekapillarisationszeit  (Zeit, wie schnell das Blut nach leichtem Druck auf die Haut oder einen Fingernagel zurückfließt) zeigen. Gestaute Halsvenen und Unterschenkelödeme deuten auf eine Herzinsuffizienz hin. 

Im Anschluss an die Inspektion erfolgt die Auskultation von Herz und Lunge.  

Herzinfarkt-Ursachen: EKG (Elektrokardiogramm) und Monitoring (Überwachung)  

Ein 12-Kanal-EKG ist eine sehr wichtige Untersuchung, wenn der Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht. Es sollte sofort gemacht und ausgewertet werden, am besten innerhalb von 10 Minuten nach dem ersten Kontakt mit den Mediziner:innen oder dem Rettungsteam. Um zu sehen, wie sich der Zustand entwickelt, wird das EKG meistens nach 6 und 12 Stunden erneut gemacht. So kann man besser erkennen, wie stark das Herz betroffen ist oder ob sich etwas verändert hat. 

Wenn man vermutet, dass der Hinterbereich oder die rechte Seite des Herzens betroffen ist, kann man zusätzliche EKG-Messungen machen, um auch diese Bereiche genau zu beurteilen. Währenddessen werden die Patient:innen über ein ständiges EKG-Monitoring überwacht. Das bedeutet: Die Herzaktivität wird durchgehend gemessen, bis entweder ein Herzinfarkt ausgeschlossen ist oder eine Behandlung erfolgt ist. So können Herzrhythmusstörungen oder andere Komplikationen frühzeitig erkannt werden. 

Labordiagnostik

Marker Charakteristika Vorteile Nachteile
Myoglobin Häm-Protein, Intramuskulärer Sauerstofftransport, zytosolisch Anstieg früh Nicht herzspezifisch
Creatinkinase (CK) Dimer aus den Unterheiten M und B, Herzmuskel: CK-MB, Transport von „Energieträgern“ über Mitochondrien-Membran herzspezifisch
Kardinale Troponine (cTn) Wichtigster Biomarker eines akuten Myokardinfarktes Konzentration korreliert mit Nekrosemasse und Prognose, Herzspezifisch

Der Myokardinfarkt wird anhand der Diagnostik unterschieden in:

Instabile Angina pectoris Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt (NSTEMI) ST-Streckenhebungsinfarkt (STEMI)
AP (>20 min) in Ruhe oder bei minimaler Aktivität AP (>20 min) in Ruhe oder bei minimaler Aktivität Langanhaltende AP in Ruhe oder bei minimaler Aktivität
Neu aufgetretene AP bei leichter Aktivität Neu aufgetretene AP bei leichter Aktivität
KEINE Myokardnekrose Myokardnekrose Myokardnekrose
EKG nicht zwingend EKG nicht zwingend richtungsweisend EKG mit ST-Hebung obligat
Kardiales Troponin unauffällig Kardinales Troponin pathologisch, für Diagnosestellung obligat Kardinales Troponin pathologisch, für Diagnosestellung nicht notwendig

Herzinfarkt-Ursachen: Das passiert bei der Therapie

Die Therapie konzentriert sich auf die Herzinfarkt-Ursachen und die Eingrenzung beziehungsweise Behebung der Symptome. 

STEMI:  

  • Wenn möglich, sollte eine Herzkatheter-Untersuchung mit Behandlung (PCI) gemacht werden 
  • Wenn das nicht innerhalb von 120 Minuten geht, bekommen die Patient:innen Medikamente, die das Blutgerinnsel auflösen (das nennt man Fibrinolyse) 
  • In manchen Fällen ist eine Herz-Operation nötig, bei der ein neues Gefäß (Bypass) eingesetzt wird, damit das Herz wieder genug Blut bekommt 
Achtung!
Bei diesem schweren Herzinfarkt muss die Behandlung, bei der die verstopfte Stelle im Herzen wieder geöffnet wird, innerhalb von 60 Minuten beginnen. 

NSTEMI:  

  • Es wird eine Koronarangiografie gemacht. Dabei spritzt man ein spezielles Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße und schaut sie mit Röntgenbildern an, um zu sehen, wo die Verstopfung ist. Das passiert meistens innerhalb von 2 bis 72 Stunden. 
  • Danach kann eine Herzkatheter-Behandlung (PCI) gemacht werden, um die verstopften Gefäße zu öffnen. 
  • Wenn das nicht möglich ist, kann auch eine Herz-Operation (Bypass) nötig sein. 
Gut zu wissen!
PCI steht für Perkutane Koronarintervention und bezeichnet ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung verengter oder verschlossener Koronararterien, die das Herz mit Blut versorgen. 

Bei der PCI wird über einen Katheter, meist über die Leisten- oder Handgelenksarterie, ein Ballon in die verengte Stelle eingeführt und aufgeblasen, um die Arterie zu erweitern (Ballondilatation). Häufig wird anschließend ein Stent (ein kleines Metallgitter) eingesetzt, um die Arterie dauerhaft offen zu halten. 

Medikamentöse Therapie 

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) spielt die Bildung eines Thrombus (Blutgerinnsel) in den Koronararterien eine zentrale Rolle. Thrombozyten lagern sich an einem rupturierten Plaque an und verstopfen das Gefäß. Um dies zu verhindern oder zu behandeln, werden Thrombozytenaggregationshemmer eingesetzt. 

Antikoagulation bedeutet die Hemmung der Blutgerinnung durch Medikamente, die vor allem die Gerinnungsfaktoren beeinflussen – im Gegensatz zu Thrombozytenaggregationshemmern, die auf die Blutplättchen wirken. In der Akutphase wird meist Heparin gegeben, um die Thrombusbildung zu verhindern, z. B. vor oder während einer PCI. 

Fazit: Herzinfarkt-Ursachen frühzeitig erkennen

Das akute Koronarsyndrom umfasst lebensbedrohliche Herzinfarkte und Angina pectoris, die durch eine plötzliche Durchblutungsstörung des Herzens entstehen. Schnelle Diagnostik mittels 12-Kanal-EKG und Laborwerten wie Troponin und CK-MB ist entscheidend für eine frühzeitige Behandlung. Klinische Symptome können variieren, insbesondere bei Diabetes oder atypischen Verläufen. Eine genaue Untersuchung, einschließlich Inspektion und Auskultation, hilft, Komplikationen zu erkennen. Die rechtzeitige Therapie verbessert die Prognose und reduziert Folgeerkrankungen. 

Was sind die häufigsten Herzinfarkt-Ursachen?

Die wichtigsten Herzinfarkt-Ursachen sind verengte oder verstopfte Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). In diesen Gefäßen lagern sich über Jahre Fette, Kalk und Bindegewebe ab. Reißt eine dieser Ablagerungen auf, bildet sich ein Blutgerinnsel, das das Gefäß verschließt – das Herz bekommt keinen Sauerstoff mehr und es kommt zum Herzinfarkt.

Welche Rolle spielt Arteriosklerose bei den Herzinfarkt-Ursachen?

Arteriosklerose ist die Hauptursache eines Herzinfarkts. Sie entsteht durch chronische Entzündungen in den Gefäßwänden, ausgelöst durch Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte oder Diabetes. Diese Risikofaktoren führen dazu, dass sich die Gefäße verengen und die Durchblutung des Herzmuskels behindert wird – eine der zentralen Herzinfarkt-Ursachen.

Sind Herzinfarkt-Ursachen erblich bedingt?

Ja, genetische Faktoren können eine Rolle spielen. Wenn in der Familie bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Herzinfarkte aufgetreten sind, besteht ein höheres Risiko. Die erbliche Veranlagung beeinflusst, wie schnell sich Gefäßverengungen entwickeln. Dennoch: Lebensstil und Ernährung bleiben entscheidend, um Herzinfarkt-Ursachen zu minimieren.

Kann Stress eine der Herzinfarkt-Ursachen sein?

Andauernder Stress zählt zu den oft unterschätzten Herzinfarkt-Ursachen. Er erhöht den Blutdruck, steigert den Puls und führt zu einem höheren Sauerstoffbedarf des Herzens. Gleichzeitig können Stresshormone die Gefäße verengen. Dauerstress kombiniert mit ungesundem Lebensstil ist daher besonders gefährlich.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei den Herzinfarkt-Ursachen?

Ungesunde Ernährung mit viel Fett, Zucker und Salz fördert Blutfettstörungen und Übergewicht – beides zentrale Herzinfarkt-Ursachen. Besonders gefährlich sind Transfette aus Fast Food und Fertigprodukten. Eine mediterrane Ernährung mit Olivenöl, Fisch, Vollkornprodukten und frischem Gemüse schützt dagegen das Herz.

Medizinische und rechtliche Hinweise:

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung. Die enthaltenen Informationen sind nicht dafür geeignet, eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen bzw. abzubrechen. Bei gesundheitlichen Anliegen und zur Klärung individueller Fragen sollte stets ein qualifizierter Arzt oder eine qualifizierte Ärztin konsultiert werden. Im Falle gesundheitlicher Probleme ist es wichtig, rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Quellen

  1. Gesundheitsatlas Deutschland; Wissenschaftliches Institut der AOK; abgerufen am 13.07.2025 von https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/erkrankung/herzinfarkt_akut
  2. AMBOSS SE; Kapitel: Myokardinfarkt; Kapitel zuletzt aktualisiert am 28.05.2025, Stand: 19.06.2025; abgerufen am 16.07.2025 von https://next.amboss.com/de/article/wS0hbf
  3. Voigtländer T., Prof. Dr. med.; Deutsche Herzstiftung; Artikel: „Herzinfarkt – Ursachen kennen und vorbeugen“ (2020); abgerufen am 16.07.2025 von https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzinfarkt/ursachen
  4. AMBOSS SE; Kapitel: Atherosklerose und kardiovaskuläre Prävention; Kapitel zuletzt aktualisiert am 02.06.2025, Stand: 19.06.2025; abgerufen am 16.07.2025 von https://next.amboss.com/de/article/s70tMh?q=atherosklerose+und+kardiovaskul%C3%A4re+pr%C3%A4vention
  5. Arasteh K. et al.; Duale Reihe Innere Medizin, 5. Auflage (2024), Thieme; Kapitel: Akutes Koronarsyndrom

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